Spazierwege 

Länge: 9 km
Dauer: 2,5 h
Höhenmeter: 93 m
Lage: Tal
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegbeschaffenheit: Kies, Asphalt
Typ: Spazierweg

Einkehrmöglichkeiten:  Jägerstand Cafe, Cafe Gebrgoibe, Moorbad Restaurant,

Sie starten am Oberstdorf Haus und gehen zur Mühlenbrücke bei der Nebelhornbahn Talstation. Sie wandern immer entlang der Trettach über Café Jägerstand bis Gruben. Weiter geht es über eine Allee bis zur nächsten Abzweigung, welche Sie zum Golfplatz führt. An diesem wandern Sie vorbei und biegen rechts Richtung Moorweiher ab. Über den Krappberg laufen Sie bergab zu den Loretto Kapellen. Weiter geht es über den Haldenweg und Mühlenweg zum Ausgangspunkt zurück.

Kurzbeschreibung:
Mühlenbrücke - Trettach-Dammweg ostseitig aufwärts - Oybachmündung - Gruben - Zwingbrücke (3,6 km) - zurück zum Golfplatz - Moorweiher - über Krappberg und Haldenweg/Mühlenweg zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,5 km
Dauer: 2 h
Höhenmeter: 63 m
Lage: Tal
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegbeschaffenheit: Kies, Asphalt
Typ: Spazierweg

Einkehrmöglichkeiten: Moorbad Restaurant

Vom Oberstdorf Haus bis Mühlenbrücke. Hier geht es bergauf bis zum Moorbad. Es geht links entlang des Naturlehrpfades um den Moorweiher rum. Hier gibt es die Vielfalt der Flora und Fauna zu bestaunen. Weiter geht es Richtung Landgasthof Alpenrose.
Ein paar Meter weiter wandern Sie wieder bergab zur Mühlenbrücke. Über den Mühlenweg kommen Sie wieder zum Ausgangspunkt, dem Oberstdorf Haus.

Kurzbeschreibung:
Oberstdorf Haus - Mühlenbrücke - Moorweiher - Landgasthof Alpenrose - Mühlenbrücke - Mühlenweg - Oberstdorf Haus

 

Länge: 9,5 km
Dauer: 2,5 h
Höhenmeter: 49 m
Lage: Tal
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegbeschaffenheit: Kies, Asphalt
Typ: Spazierweg

Einkehrmöglichkeiten:  Landgasthof Almenhof, Gasthof Rubihorn, Hotel Viktoria

Am Oberstdorf Haus geht es los Richtung Eissportzentrum. Sie wandern nördlich entlang der Trettach Richtung Dummelsmoosbrücke. Immer weiter entlang führt Sie die Trettach zum Illerursprung, an dem die drei Flüsse Stillach, Breitach und Trettach zusammenfließen.
Sie gehen weiter bis Rubi, welches Sie durchqueren und über den Kalkofenweg wieder zurück zur Dummelsmoosbrücke wandern.
Den gleichen Weg entlang geht’s zurück bis Nebelhornbahn Talstation, nur dann über den Mühlenweg hinter dem Trettachstüble zum Ausgangspunkt Oberstdorf Haus.

Kurzbeschreibung:
Oberstdorf Haus - Eissportzentrum - Dummelsmoosbrücke - Illerursprung - Rubi - Kalkhofenweg - Dummelsmoosbrücke - Nebelhornbahn - Mühlenweg - Oberstdorf Haus

Länge: 8 km
Dauer: 2,5 h
Höhenmeter: 41 m
Lage: Tal
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegbeschaffenheit: Kies, Asphalt
Typ: Spazierweg

Einkehrmöglichkeiten: Ziegelbachhütte

Vom Oberstdorf Haus gehts entlang der Weststraße bis zur Schlechtenbrücke.
Sie spazieren über den Stillach-Dammweg bis zum oberen Renksteg, danach weiter nördlich bis zur Abzweigung Richtung Spielmannsau und die erste Abzweigung gleich wieder links und entlang der Scheibenstraße bis zu den Loretto Kapellen.
Ab hier wandern Sie zurück über den Haldenweg und Mühlenweg zum Oberstdorf Haus.

Kurzbeschreibung:
Oberstdorf Haus - Weststraße - bis Schlechtenbrücke - Stillach-Dammweg entlang bis oberer Renksteg - Fahrstraße Richtung Spielmannsau - Scheibenstraße - Loretto Kapellen - Haldenweg - Mühlenweg - Oberstdorf Haus

 

Länge: 7,5 km
Dauer: 3 h
Höhenmeter: 97 m
Lage: Tal
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegbeschaffenheit: Kies, Asphalt
Typ: Spazierweg

Einkehrmöglichkeiten:  Hotel Oberstdorf Cafe, Cafe - Pension Bachtelhaus

Sie starten am Oberstdorf Haus und folgen der Weststraße bis zur Schlechtenbrücke. Hier geht es bergauf bis nach Reute zum Hotel Oberstdorf. Der Weg führt Sie bergab durch ein Tobel zur Breitach.
Weiter geht es nach Tiefenbach/Weidach und zurück flussabwärts bis zur Breitachbrücke.
Ab hier geht es rechts in Richtung Ortseingang Oberstdorf.

Kurzbeschreibung:
Oberstdorf Haus - Weststraße - Schlechtenbrücke - Reute - Tiefenbach/Weidach - Breitachbrücke - Oberstdorf Ortseingang

Länge: 5,5 km
Dauer: 2 h
Höhenmeter: 96 m
Lage: Tal
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegbeschaffenheit: Kies, Asphalt
Typ: Spazierweg​​​​​​

Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus-Cafe Kühberg, Jägerstand Café

Sie wandern vom Oberstdorf Haus über die Oststraße und Mühlenbrücke bis zur Oybele Festhalle. Hier finden immer wieder traditionelle Veranstaltungen des Trachtenvereins von Oberstdorf statt. Weiter geht es über einen steileren Fußweg zum "Logenplatz von Oberstdorf", den Kühberg. Nun wandern Sie bergab Richtung Oybachmündung, nahe gelegen von Gruben.
Sie bewegen sich wieder nördlich zurück Richtung Oberstdorf, genauer gesagt den Grubenweg entlang, zur Mühlenbrücke. Ab hier geht es über den Mühlenweg zurück zum Ausgangspunkt.

Kurzbeschreibung:
Oberstdorf Haus - Mühlenbrücke – Oybelehalle – Kühberg – Oybachmündung - Cafe Jägerstand - Mühlenbrücke - Mühlenweg - Oberstdorf Haus

 Wanderung - leicht

Länge: 7 km
Dauer: 3:30 h
Höhenmeter: 292 m
Lage: mittlere Höhe
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Kies, Erde
Typ: Naturlehrpfad


Einkehrmöglichkeiten: Alpe Schlappold, Alpe Bierenwang

Der leicht begehbare Blumen- und Wanderlehrpfad ist ein muss für alle Naturliebhaber.

Der Pfad verläuft von der Mittelstation Schlappoldsee zum gleichnamigen See bis zur Schlappoldalpe. Nach einem gemütlichen Einkehrschwung geht es steil bergauf zum Söllerkopf. Entlang des gut ausgebauten Grates geht es über den Schlappoldkopf zum Gipfelkreuz vom Fellhorn. Hier genießen wir die sensationelle Aussicht ins Iller - und Kleinwalsertal. Weiter geht es bergab Richtung Kanzelwandbahn, zum Gundsattel. Hier gehen wir nach links wieder Richtung Station Fellhornbahn. Davor bietet sich jedoch noch die Möglichkeiten einer Einkehr, die obere Bierenwangeralpe.

Länge: 6 km
Dauer: 2:30 h
Höhenmeter: 308 m
Lage: Mittlere Höhe
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Kies
Typ: Wanderweg

Einkehrmöglichkeiten: Berghaus Schönblick, Berghaus am Söller, Schrattenwangalpe, Mittel-Alpe (Kleinwalsertal), Bergstüble (Kleinwalsertal)

Wanderung von Bergstation Söllereck über die Alpe Schrattenwang, Mittelalpe und Bergstüble nach Riezlern. Von dort mit dem Bus wieder zurück nach Oberstdorf.

Der Höhenpanoramaweg beginnt nach der Auffahrt der Söllereckbahn an der Bergstation. Von hier genießen wir die herrlichen Ausblicke auf dem leicht bergabführenden Wanderweg auf die Walsertaler Berge und ins Kleinwalsertal. Von Riezlern führt uns entweder der Walserbus im 10 bzw. 20-Minutentakt zurück an den Parkplatz der Söllereckbahn oder der Breitachweg.

Länge: 12 km
Dauer: 3,5 h
Höhenmeter: 207 m
Lage: Tal
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies, Schotter,
Geeignet für: Wanderung

Von der Mühlenbrücke über die Audi Arena entlang der Oytalstraße zum Oytalhaus. Zurück über Dr.-Hohenadl-Weg und Gruben zum Ausgangspunkt.

Start der Tour ist das Oberstdorf Haus am Prinzregenten-Platz. Zunächst geht es über den Kurpark und die Oststrasse zur Nebelhorn-Talstation. Rechts vorbei überquert man nach kurzer Zeit die Mühlenbrücke. Gleich danach biegt man rechts in den Grubenweg ab. Immer an der Trettach entlang gelangt man am Jägerstand vorbei zu einer Brücke Richtung Gruben. Noch vor der Brücke biegt man links in den Dr.-Hohenadel-Weg ein. Rechts und links des Weges liegen Bäume und Äste, abgebrochen oder mit dem ganzen Wurzelstock herausgerissen, als Zeugen eines harten Winters. Umso mehr weiß man die Arbeiten derjenigen zu schätzen, die nicht nur im Frühling für die sichere Begehung der Oberstdorfer Wanderwege sorgen. Nun geht es am wilden Bachlauf des Oybaches hinauf bis man die Fahrstrasse erreicht. Weiter zum Oytalhaus, wird der Schneck von seiner Breitseite, das Himmelhorn mit dem berühmten und gefährlichen Rädlergrat und die beiden Wilden, der Große und der Kleine sichtbar. Über einen sanften Anstieg geht es durch Alleen - die im Sommer manchem dankbaren Wanderer Schatten spenden – weiter zur Gaststätte. Links ragen die Seewände eindrucksvoll hinauf bis in den Seewald. Jetzt ist der vom Seealpsee kommende Wasserfall aufgrund der Schneeschmelze besonders gewaltig. Am Oytalhaus vorbei kann diese Wanderung noch beliebig fortgesetzt werden, im Winter nur falls der Weg schneefrei bleibt.

Ansonsten geht es nach einer gemütlichen Einkehr im Oytalhaus oder einer kleinen Rast zunächst über denselben Weg zurück Richtung Oberstdorf. Rechts am Dr.-Hohenadel-Weg vorbei genießt man noch einmal das Panorama, bevor man über den Kühberg zurück nach Oberstdorf gelangt. Auf den letzten Metern passiert man auf dem Fahrweg die Erdringer Arena und hat die Möglichkeit, das Stadion noch kurz zu besichtigen bevor man in sein Quartier oder an den Ausgangspunkt der Tour zurückkehrt.

Länge: 9 km
Dauer: 4:00 h
Höhenmeter: 500 m
Lage: Mittlere Höhe
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Schotter, Kies
Typ: Wanderweg

Einkehrmöglichkeiten: Jägerstand Café, Hotel Gruben, Berggasthof Riefenkopf, Mumme-Stüble, Gerstruben, Alpe Dietersbach

Mühlenbrücke über Gruben bis Dietersberg. Über Hölltobel nach Gerstruben. Weiter entlang des Dietersbachtals bis zur Dietersbachalpe und den gleichen Weg wieder zurück.

Von der Mühlenbrücke führt uns der Weg zunächst bergauf bis auf die sonnige Anhöhe des Moorweihers. In den kalten Wintermonaten wird hier der Eisstock geschossen, den Sommer über gibt es in diesem ortsnahen Feucht-Biotop unzählige, teilweise seltene Tier- und Pflanzenarten zu bewundern, die auf verschiedenen Stationen eines Naturlehrpfades beschrieben werden. Am südlichen Ende des Weihers angelangt, verläuft der Weg durch dichte Wälder entlang des Dienersberges weiter Richtung Trettachtal. Am Oberstdorfer Golfplatz vorbei, der als südlichste Anlage Deutschlands sicherlich eine der schönsten Bergkulissen bietet, geht es weiter über den Haseltopf und Dietersberg nach Mumme. Hier biegt der kleine Pfad links Richtung Hölltobel ab. Dieser anstrengende und sehr eindrucksvolle Aufstieg gibt auf zwei Aussichtsplattformen Einblicke in das wilde – sonst unerschlossene – Tobel frei. In Gerstruben angekommen lohnt es sich zu verweilen und sich für die Besichtigung des kleinen Weilers bestehend aus vier Wohnhäusern, einer historischen Säge und einer Kapelle genügend Zeit zu lassen. Nicht nur die malerische Landschaft in der das Bergbauerndorf eingebettet ist hinterlässt bleibende Eindrücke, auch die historischen Gebäude, der Blick in die kleine Bergkapelle und viele weitere Details gibt es zu bestaunen. Rätselliebhaber sollten sich die Südseite des Jagdhauses (erstes Gebäude auf der rechten Seite) etwas genauer anschauen. Im sogenannten „Jakobe-Hüs“ wurde in liebevoller Kleinarbeit ein kleines Museum eingerichtet. Dies ist in der Saison jeden Samstag von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Nach der Besichtigung Gerstrubens machen wir uns über die Fahrstrasse auf den Rückweg. Für Bergbegeisterte welche die Gelegenheit nutzen möchten, ist die Verlängerung der Wanderung zur bewirtschafteten Dietersbachalpe am Ende des Tales ein lohnendes Ziel. Wer sich die asphaltierte Strasse sparen möchte, kommt über den malerischen Rautweg zurück nach Gottenried im Trettachtal. Auch ein Abstecher nach Spielmannsau ist über diesen Bergpfad möglich. Über die Fahrstrasse, die einige schöne Einblicke ins obere Trettachtal, in die Berge oder auch in die Tiefen des Hölltobels freigibt, gelangen wir zurück nach Dietersberg. An der Weggabelung rechts, folgen wir nun ostseitig dem Lauf der Trettach und gelangen über Gruben und den Jägerstand zurück zu unserem Ausgangspunkt – der Mühlenbrücke in Oberstdorf.

Länge: 18 km
Dauer: 4:30 h
Höhenmeter: 436 m
Lage: Tal
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies, Schotter, Erde,
Typ: Wanderweg

Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus-Cafe Kühberg, Gasthof Spielmannsau, Hintere Traufbergalpe, Alpe Oberau, Cafe Restaurant Christlessee

Das idyllische Seitental des Trettachtales hat viele Gesichter. Der Aufstieg durch das enge Tobel zeigt den Traufbach mit tosenden Wasserfällen und tiefen Gumpen von seiner gewaltigen Seite. Oben angekommen öffnet sich das Tal, umringt von einer eindrucksvollen Bergkulisse mit den grasigen Gipfeln des Kegelkopfes, des Kreuzecks, des Fürschießers, des Traufbergs und den schroffen Felsen der Krottenspitzen.

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist die Mühlenbrücke in der Nähe der Oybele - Halle. An der Trettach entlang geht es über den Jägerstand weiter bis sich das Tal öffnet und den Blick auf den Allgäuer Hauptkamm frei gibt. Vorbei an Gruben und Dietersberg verläuft der Weg immer Richtung Süden.Über Gottenried geht es auf schmalem Waldweg durchs Pecherholz bis wir die Abzweigung zur Traufbergalpe erreichen. Der stürmisch rauschende Traufbach, der hier aus enger Schlucht heraus kommt, lässt uns erwartungsvoll weitergehen. Die ersten Schritte, die wir auf dem rauen Weg aufwärts machen, zeigen fesselnde Bilder. Im Bachbett liegen vom Wildwasser gerundete und teilweise prächtig polierte Blöcke aus rotem Liaskalk. Dann steigen dunkle, in dicken Bänken geschichtete Felswände am linken Bachufer empor und falle senkrecht in die Tiefe. Herrliche Ahornbäume zieren den Wegrand, und der Bach bildet schäumende Wirbel und tiefgrüne Gumpen. Nachdem wir etwa 150m emporgestiegen sind haben die die Steilschlucht überwunden und erreichen das eigentliche Traufbachtal, dessen großartiger Hintergrund sich nach und nach entfaltet. Auf breitem Weg und einem letzten Anstieg geht es zur 1250m hochgelegene Alpe Traufberg.Auf dem Rückweg führt unsere Route auf der Fahrstrasse zurück ins Trettachtal. Vorbei an der Alpe Oberau (hier wird der Käse selbst hergestellt) und der Spielmannsau erreichen wir den romantischen Christlessee mit einer Tiefe von 12m und seinem türkisblauen Wasser. Auf halbem Weg der Hangstrasse öffnet sich noch einmal der Blick auf Gerstruben mit seinem Wahrzeichen der Höfats, dem bekanntesten Edelweißberg des Allgäus. Vorbei am Golfplatz auf schattigem Waldweg erreichen wir den idyllisch gelegenen Moorweiher und die Moorwasserbadeanstalt. Auf schönem Spazierweg kommen wir wieder zur Mühlenbrücke, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Länge: 5 km
Dauer: ca. 2 h
Höhenmeter: 139 m
Lage: Tal
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies
Typ: Wanderweg

Einkehrmöglichkeiten: Adler-Landhaus Birgsau, Birgsauer Hof, Alpe Eschbach, Berggasthof Einödsbach

Erlebnisreiche Halbtageswanderung im Stillachtal und Rappenalptal südlich von Oberstdorf

Vom Busbahnhof Oberstdorf aus fahren wir gemeinsam in den Süden Oberstdorfs, genauer gesagt ins Stilltachtal, auf 949 Metern gelegen. Dort lädt uns ein wunderschöner Wanderweg Richtung Birgsau ein, das Konzert der Natur hautnah zu erleben. Nach nur wenigen Minuten gemütlichem Gehen breitet sich ein großartiges Hochtal vor uns aus. Im hellen Sonnenschein und tiefen Blau des Himmels ragen gewaltige Berge empor. Im Genuss dieses Anblickes wandern wir einige Meter weiter, bis uns am Wegesrand eine alte Marienkapelle begrüßt, welche dem heiligen Wendelin, dem Schutzpatron der Hirten und Herden, geweiht ist. Nach einer kurzer Besichtigung führt uns der Weg vorbei an der neu erbauten und bewirtschafteten Sennalpe Eschbach. An der folgenden Weggabelung am Beginn der Steigung angekommen, entscheiden wir uns für die Straße linkerhand.

Über die rechte Straße würden wir ins Rappenalptal, von wo der Aufstieg zur Rappenseehütte und zur Mindelheimerhütte des Deutschen Alpenvereins beginnt, gelangen. Wir folgen nun also der linken Straße Richtung Einödsbach, der südlichsten Siedlung Deutschlands auf 1114 Meter gelegen. Diese ist schon seit dem 1500 Jahrhundert bewohnt! Der Anstieg verläuft über die Westseite des Einödsberges, auf dessen großer Grundfläche der gleichnamigen Alpe, einst 2000 Schafe weideten! Wir steigen etwas schnaufend höher und hören das Rauschen der Arbanten Schlucht. Unten fließt die Stillach, die aus dem Zusammenfluss des Rappenalpbaches und des „Baches“ entstanden ist. Glitzernd wie ein seidiges Band zieht sich das Wasser durchs Flussbett. Oben angekommen, werden wir von einem atemberaubenden Anblick überwältigt: Vor uns die Trettachspitze mit 2595 Meter, die Mädelegabel mit 2645 Meter, die Hochtroftspitze 2649 Meter hoch und die Berge der Hoffnung. Am Ende des Tales führt ein Weg über den Schrofenpass ins österreichische Tannbergebiet, Wart und Lech am Arlberg. Sie werden überwältigt sein von der Fülle der Pflanzen und Blumen! Vogelfreunden wird das Herz höher schlagen, wenn die die Vogelwelt mit Birkhuhn, Auerhahn, Schneehuhn und Steinadler die sich hier zum Stelldichein treffen, beobachten. Auch Gämse, Steinböcke, Rothirsche und Murmeltiere sind hier noch zu Hause. Nicht mehr lange und wir erreichen Einödsbach – die südlichste, dauerhaft bewohnte Siedlung Deutschlands. Von der Kapelle führt der Weg ins Bacherloch und weiter zum Waltenbergerhaus. Hier oben wurde der legendäre Bergführer Baptist Schraudolph geboren. Dieser eröffnete Mitte des 19. Jahrhunderts den heutigen Gasthof, welchen seine Urenkelin noch heute bewirtschaftet. Dort kehren wir gleich ein. Baptist stieg über 400 mal mit Touristen auf die Mädelegabel. Ein Bild von ihm können Sie im Gasthof bewundern. Nach einer gemütlichen Einkehr machen wir uns wieder auf den gleichen Rückweg. Dankbar nehmen wir die Eindrücke mit ins Tal.

Länge: 8 km
Dauer: 4 Stunden
Höhenmeter: 116 m
Lage: Mittlere Höhe
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Kies
Typ: Wanderweg

Einkehrmöglichkeiten: Hotel Waldesruhe, Gasthaus Seeblick, ​​​​​​Naturbad Freibergsee


Durch den vielseitigen Routenverlauf dieser idyllischen Halbtagestour und die vielen Kleinode und Aussichtspunkte am Wegesrand ist ein erlebnisreicher Tag garantiert. Über die Waldesruhe und die Höllwiesen geht es zum höchstgelegenen Badesee des Allgäus.

Lohnenswerte Ausblicke auf den Oberstdorfer Talkessel, die mystisch-grün schimmernde Wasseroberfläche des Sees, auf die berühmte Heini-Klopfer-Skiflugschanze und den dahinter liegenden Allgäuer Hauptkamm sowie auf alle Berge rund um Oberstdorf sind unsere ständigen Begleiter.

Von unserem Ausgangspunkt orientieren wir uns zunächst Richtung Weststrasse die vom Markplatz kommend den gesamten unteren Markt Oberstdorfs bis zu dessen Ortsrand durchquert. Bereits hier finden wir mit der Pestkapelle, die an die 800 Pestopfer Oberstdorfs in den Jahren 1634/35 erinnert, und den vielen altehrwürdigen Bauernhäusern einige kleine Sehenswürdigkeiten die zu einem kurzen innehalten einladen.

Nachdem wir am Ortsrand angekommen sind, geht es über ein sonniges Teilstück und die Schlechtenbrücke auf die Westseite der Stillach. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite folgen wir links dem Verlauf der Stillachstrasse und steigen über diese bis zur Waldesruhe auf. Ein herrlicher Blick in den Oberstdorfer Talkessel begleitet uns hinauf zum ersten wissenschaftlich untersuchten Energieplatz der Welt an der Waldesruhe. Der Platz wurde in zahlreichen medizinischen und physikalischen Messreihen eingehend untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass von diesem Platz Energien ausgehen, die im menschlichen Organismus Reaktionen hervorrufen und Selbstheilungskräfte auslösen können. Wer will, kann hier gleich zum Selbsttest über gehen.

Unser mittlerweile waldiger Weg führt uns weiter bergauf bis zum Bergkristall. Von hier an flacher werdend geht es über den Edmund-Probst-Weg weiter über die Höllwiesen, durch vermoorte von Sauergräsern und Wollgras bewachsene Wiesen und über eine Vielzahl an unzugänglichen feuchten Tobeln, die für Kenner einiges über die hier vorkommende Gesteinsschicht verraten, Richtung Freibergsee. Hier angekommen thront am südlichen Rand des grün schimmernden Sees majestätisch die Heini-Klopfer-Skiflugschanze. Wer möchte kann die Schanze in Verbindung mit der Umrundung des Freibergsees besichtigen.

Wir biegen nach links ab und wandern weiter auf der Nordseite des Seekessels entlang. Schon bald gabelt sich der Weg. Links geht es zu einem lohnenswerten Aussichtspunkt unmittelbar in der Nähe des Gasthauses Seeblick. Am Aussichtspunkt blickt man über den idyllisch liegenden, farbenprächtigen Freibergsee und die Heini-Klopfer-Skiflugschanze, auch schiefer Turm von Oberstdorf genannt, hinweg bis weit ins Stillachtal zum Hauptkamm der Allgäuer Alpen.

Rechts steigt der Weg zum Ufer des Freibergsees und dem Naturbad / Restaurant Freibergsee ab. Hier bleibt an einem heißen Sommertag vom erfrischenden Sprung ins kühle Nass, über eine romantische Kahnfahrt auf dem See bis hin zur Einkehr am Seeufer, kein Wunsch offen. Vom Seeufer steigt der Weg ein kurzes Stück etwas steiler an, um sich auf einer Anhöhe wieder mit der „Wegvariante Aussichtspunkt“ zu vereinen.

Nun geht es auf, teilweise auch etwas steilerem Weg, durch einen dichten Fichtenwald hinunter ins Tal. Am Talgrund angekommen, überqueren wir diesmal mithilfe des unteren Renkstegs, die Stillach ein zweites Mal, bevor wir weiter Richtung Oberstdorf marschieren. Auf dem letzten, sonnigen Teilstück über die saftigen Wiesen im Süden von Oberstdorf lohnt sich ein Rückblick auf die Allgäuer Alpen und deren tief eingeschnittenen Täler. Nach kurzer Zeit erreichen wir den Ortsrand von Oberstdorf, von wo aus wir zu unserem jeweiligen Startpunkt zurück kehren.

Tipp: Bei einem Besuch der Badeanstalt am Freibergsee ist diese kurzweilige und zeitlich überschaubare Tour auch besonders für Familien geeignet!

(Heilklimaweg)

Länge: 11 km
Höhenmeter: 116 m
Lage: Mittlere Höhe
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Kies

Einkehrmöglichkeiten: Naturbad Freibergsee, Gasthaus Seeblick, Alpengasthof-Hotel Schwand, Sennerstüble, Flugschanzenstuben Sepp Weiler​​​​​​

Diese Wanderung führt uns zum wohl schönsten Bergsee in Oberstdorf - dem Freibergsee.Wegbeschreibung:

Diese gemütliche Wanderung zum Freibergsee beginnt direkt im Kurpark von Oberstdorf. Wir wandern in südliche Richtung über die Prinzenstraße und der Südebene bis zum Renksteg Parkplatz (nähe Langlaufstadion im Ried). Diesen queren wir und gehen am Ende des Parkplatzes über die Brücke, hier beginnt der Aufstieg zum Freibergsee. Wir folgen dem teilweise etwas steileren Waldweg bis zum höchsten Punkt zur Freibergerhöhe, wo sich dann der Weg gabelt. Wir wandern links weiter entlang des Dr.-Reh-Weges um den Freibergsee und genießen dabei den herrlichen Ausblick. Vorbei an der berühmten Heini-Klopfer-Skiflugschanze folgen wir weiterhin dem Waldweg und gelangen so nach kurzem Abstieg zum Alpengasthof Schwand. Nach erneutem Abstieg über die Fahrstraße zur Skiflugschanze nehmen wir den Stillachdamm und folgen dem bis zum Renksteg. Über Birgsauer-, Loretto- und Prinzenstraße gelangen wir wieder zum Ausgangspunkt Oberstdorf Haus.

 

Länge: 8 km
Dauer: 4 Stunden
Höhenmeter: 535 m
Lage: Mittlere Höhe
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Kies

Einkehrmöglichkeiten: Seeweg Berggasthof, Heimspitze Alpengasthof-Cafè, Berghaus am Söller, Restaurant Berghaus Schönblick, Hochleite Berggasthof Alpengasthof Schwand, Sennerstüble, Naturbad Freibergsee, Gasthaus Seeblick

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Schönblick - Hochleite

Einblicke, Weitblicke, Augenblicke. Eine der schönsten Wanderungen rund um Oberstdorf und im Allgäu schon so etwas wie ein Klassiker.

Dieser Panoramaweg auf mittlerer Höhe verspricht – man beachte den Namen des Ausgangspunktes - nicht nur weitreichende Einblicke ins obere Illertal, in den Oberstdorfer Talkessel, ins schöne Stilltachtal und auf das Hauptmassiv der Allgäuer Alpen sondern garantiert ebenso sehenswerte Kleinode am Wegesrand wie das blumenreiche Hühnermoos oder den, im tiefen Grün schimmernden Freibergsee.

Wegbeschreibung:

Vom Bahnhof in Oberstdorf geht es mit dem Bus Richtung Kleinwalsertal zur Söllereckbahn Talstation. Hier hat man die Wahl über die schönen Wiesen hinauf zur Söllereckbahn Bergstation zu wandern oder diese aus 30 Meter Höhe, fahrend in der komfortablen Söllereckgondel zu genießen. Am Schönblick, der Bergstation der Söllereckbahn angekommen hat man sogleich beeindruckende Ausblicke ins Kleinwalsertal und über das gesamte Oberallgäu bis zum Grünten – den Wächter des Allgäus! Nun geht es weiter bis zum Hühnermoos. Dieses Hochmoor bietet einen facettenreichen Mikrokosmos an Flora und Fauna – es lohnt sich genauer hinzusehen. Nachdem wir das Hühnermoos hinter uns gelassen haben, geht es unter schattenspendenden Bäumen gemächlich weiter bergab. Außergewöhnliche Aussichtspunkte nach Oberstdorf und ins Stillachtal laden uns dabei ein, immer wieder länger zu verweilen. An einer neuerbauten Jagdhütte vorbei geht es auf breiterem Weg in einer langgezogenen Rechtskurve hinüber auf Hochleite, von wo aus sich ein herrlicher Blick auf das Hauptmassiv der Allgäuer Alpen, die Trettach, die Mädelegabel und den Bockarkopf eröffnet. Der Hochleite den Rücken gekehrt, folgen wir dem Weg stetig bergab durch Mischwälder, Lichtungen und saftig grüne Wiesen nach Schwand. Vorbei an diesem kleinen Weiler wandern wir entlang der Heini-Klopfer-Skiflugschanze zum Freibergsee. Auf dem Dr. Reh Weg an der Westseite des Freibergsees gelegen, blitzt und funkelt es immer wieder grün herauf und nicht selten gibt der dichte Fichtenwald Blicke auf den Freibergsee – dem höchstgelegenen Badesee des Allgäus, der in der Badeanstalt zu einer Runde Schwimmen einlädt, frei. Nachdem wir den See aus den Augen verloren haben, geht es bergab zur unteren und oberen Renkstegbrücke. Die Stillach auf einer dieser Brücken passiert, wandern wir weiter über die weitläufigen Öschwiesen zurück nach Oberstdorf. Beim zurückblicken leuchten die Berge oft im abendlichen Rot als möchten Sie sich verabschieden bevor wir Oberstdorf erreichen.

Länge: 7 km
Dauer: 2,5 h
Höhenmeter: 189 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies

Einkehrmöglichkeiten: Breitachklamm Gasthof, Walserschanze
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Mit dem Bus oder zu Fuß von Oberstdorf bis Tiefenbach/Breitachklamm. Wanderung durch die Breitachklamm bis zur Walserschanze. Von dort mit dem Bus zurück nach Oberstdorf.

Eine der tiefsten Felsschluchten Europas

Im Jahre 1904 haben der damalige Pfarrer Johannes Schiebel aus Tiefenbach und andere mutige Tiefenbacher damit begonnen die Klamm zugänglich zu machen. Am 6. Mai 1905 erfolgte die erste und gleichwohl immer noch gefährliche Begehung. Schon bald wurde die Klamm Anziehungspunkt für viele Sommerfrischler. Auch heute noch sind in der engen Schlucht mit fast hundert Meter hohen, senkrechten und überhängenden Wänden ausgeschliffenen Wassermulden, glattpolierte Flanken, tiefe Gumpen und donnernde Wasserfälle zu bestaunen, die durch die enorme Kraft des Wasser über Jahrtausende entstanden sind.

Länge: 11 km
Dauer: 3 h
Höhenmeter: 565 m
Lage: mittlere Lage
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies,
Typ: Wanderweg

Einkehrmöglichkeiten: Jägerstand Café, Berggasthof Oytalhaus, Untere Gutenalpe, Käseralp, Gasthaus Kühberg

Die Tageswanderung führt uns ins Oytal – das mit wilden Bächen, gewaltigen Felswänden und steilen Grasflanken ebenso beeindruckt wie es uns mit seinen Alleen, mit seinen sanften Bergwiesen und gemütlichen Alpen zum träumen einlädt.

Wegbeschreibung:

Start unserer Tour ist das Oberstdorf Haus am Prinzregenten-Platz. Zunächst geht es über den Kurpark und die Oststrasse zur Nebelhornbahn Talstation. Rechts vorbei überqueren wir nach kurzer Zeit die Mühlenbrücke. Gleich danach biegen wir rechts in den Grubenweg ab. Immer an der Trettach entlang gelangen wir am Jägerstand vorbei zu einer Brücke Richtung Gruben.

Noch vor der Brücke biegen wir links in den Dr.-Hohenadel-Weg ein. Rechts und links des Weges liegen Bäume und Äste, abgebrochen oder mit dem ganzen Wurzelstock herausgerissen, als Zeugen eines harten Winters. Umso mehr wissen wir die Arbeiten derjenigen zu schätzen die nicht nur im Frühling für die sichere Begehung unserer Wanderwege sorgen. Nun geht es am wilden Bachlauf des Oybaches hinauf bis wir die Fahrstrasse erreichen. Weiter zum Oytalhaus, wird der Schneck von seiner Breitseite, das Himmelhorn mit dem berühmten und gefährlichen Rädlergrat und die beiden Wilden, der Große und der Kleine sichtbar. Über einen sanften Anstieg geht es durch Alleen - die im Sommer manchem dankbaren Wanderer Schatten spenden – weiter zur Gaststätte. Links ragen die Seewände eindrucksvoll hinauf bis in den Seewald. Jetzt ist der vom Seealpsee kommende Wasserfall aufgrund der Schneeschmelze besonders gewaltig. Am Oytalhaus vorbei kann diese Wanderung über die Guten Alpe bis zur Käseralpe fortgesetzt werden.

Länge:10 km
Dauer: 4:30 h
Höhenmeter: 380 m
Lage: Mittlere Höhe
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies, Schotter,
Typ: Wanderweg

Einkehrmöglichkeiten: Breitenberg Cafè, Untere Richteralpe (im Gaisalpgebiet), Gaisalpe Gasthof

Von der Nebelhorn-Talstation und Erdinger Arena über Cafe Breitenberg entlang des Wallraffweges zur Gaisalpe. Zurück über Reichenbach und Rubi nach Oberstdorf.

Wegbeschreibung:

Unsere Wanderung beginnt bei der Nebelhornbahn Talstation in Oberstdorf. Von hier gehen wir über die Mühlenbrücke zum Skisprungstadion am Fuße des Schattenbergs. Hier halten wir uns links am Stadion vorbei Richtung Cafe Breitenberg.

Am Breitenberg vorbei steigen wir über den Wallraffweg stetig bergauf, nicht ohne immer wieder die Aussicht in die umliegende Landschaft und das obere Illertal zu genießen. An heißen Tagen spendet der oft märchenhafte Nadelwald immer wieder Schatten. Nachdem wir die Gaisalp - Kapelle passiert haben, steigt der Weg noch einmal kurz hinauf zur Gaisalpe an. Hier Ausgangs oder Endpunkt vieler alpiner Bergtouren auf die umliegenden Gipfel wie dem Schnippenkopf, dem Entschenkopf, dem Nebelhorn oder dem Rubihorn.

Nachdem wir der Gaisalpe den Rücken kehren, geht es zunächst zurück bis zur Kapelle. Hier nehmen wir den rechten Abzweig und steigen nach Reichenbach ab. Von Reichenbach wandern wir auf dem sonnendurchfluteten Wiesenweg über den Ortsteil Rubi zurück nach Oberstdorf. An der Dummelsmoosbrücke angekommen endet der Rundwanderweg und es ist nicht mehr weit zurück zum Urlaubsquartier.

Länge: 13 km
Dauer: 4:30 h
Höhenmeter: 180 m
Lage: Tal
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit: Kies

Einkehrmöglichkeiten: Landgasthof Almenhof, Gasthof Rubihorn Restaurant Viktoria, Das Wirtshaus Hirsch Gasthof

Eissportzentrum nördlich entlang der Trettach, ab Dummelsmoosbrücke über Rubi, Reichenbach zur Schöllanger Burg. Zurück über Illerursprung und Dummelsmoosbrücke bis zum Eissportzentrum

Wegbeschreibung:

Am Oberstdorf Haus beginnt unsere Wanderung diesmal Mitten in Oberstdorf.
Durch den Kurpark gelangen wir zum schmalen Mühlenweg, einem reinen Fußweg, dem wir bis zu seinem Ende an der Mühlenbrücke folgen. Ihre Namen haben Weg und Brücke einer Mühle zu verdanken, in der urkundlich belegt schon im Jahre 1429 das Oberstdorfer Getreide gemahlt wurde. Heute ist sie ein kleines Sägewerk. Auf der östlichen Seite der Trettach gehen wir am Eislaufzentrum vorbei und bleiben auf dem sogenannten „Vormittagsweg“, der immer entlang des hier gezähmten Gebirgsflusses verläuft. An der Dummelsmoosbrücke verlassen wir den Ortskern und gehen auf dem etwas breiteren Kalkofenweg nun über Felder weiter in Richtung Rubi. Unser Feldweg verläuft am östlichen Rand der Talebene, die nun je weiter wir gehen stetig leicht ansteigt. Wir kommen an Rubi vorbei, dessen Name sich wahrscheinlich vom lateinischen Wort für Muhre (Bergrutsch) ableitet. Blickt man hinauf ans Rubihorn, an dessen Fuß wir uns gerade befinden, ist die Herkunft dieses Namens gleich zu verstehen. Schon etwas erhöht über der kleinen Straße, die Rubi mit seinem Nachbarn Reichenbach verbindet, wandern wir weiter. An einer kleinen Brücke folgen wir dem Wanderweg den Bach entlang bergauf zu einem lliebevoll eingerichteten Waldspielplatz und weiter nach Reichenbach. Der Ortsname stammt von den Herren von Reichenbach, die hier im 14. Jahrhundert im Besitz eines Hofes und einer kleinen Burg waren. In Reichenbach überqueren wir die Straße und folgen dem Wanderweg über die Felder nun nordwestlich auf die Schöllanger Burg zu. Jetzt sieht man auch den Burgberg, auf dem sich die Burgkirche über das Tal erhebt. Ab dem Weiler Widum geht es in bergauf, aber die knapp 80 Höhenmeter lohnen sich, wir haben unser Ziel erricht: die Burgkirche St. Michael. Im Jahre 1351 wird sie als „uff dem Burgk“ erstmals urkundlich erwähnt, doch man vermutet, dass hier oben schon früher ein heidnisches Heiligtum gestanden hat. Das Kirchlein und der Friedhof laden zur Besichtigung ein und bei jedem Besuch, gibt es etwas Neues zu entdecken. Nach einem letzten Rundblick von der Schöllanger Burg treten wir den Rückweg nach Oberstdorf an. Zunächst folgen wir dazu dem Feldweg wieder hinunter nach Widum am Fuße des Berges. Dort wandern wir jetzt aber südlich zum Wald und gelangen über den leicht ansteigenden Waldweg zu einem weiteren Höhepunkt dieser Tour: auf dem gleichen Höhenzug, auf dem auch die Burgkirche St. Michael steht, treten wir nach aus dem Wald und blicken nun von oben über den Talkessel von Oberstdorf. Ein einmaliger Blick über das südlichste Dorf und seine Berggipfel, die hier mit dem Allgäuer Hauptkamm den

perfekten Rahmen bilden. Auch unseren weitere Wegstrecke erkennen wir gut, die uns zunächst hinab nach Rubi führt und dann, wieder auf der östlichen Talseite, auf den uns schon bekannten Kalkofenweg.

Wanderungen in der Breitachklamm

Dauer: 1 h
Länge: 2,2 km
Höhenmeter: 123 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies

Einmal durch die Breitachklamm

Parkplatz - Gasthaus Breitachklamm – Kasse Tal- Breitachklamm – Kasse Berg – Walserschanze

Am Parkplatz der Breitachklamm in Tiefenbach beginnt der Weg durch die Klamm. Von der Tal Kasse geht es auf dem gut begehbaren und gesicherten Weg bis zum oberen Ende der gewaltigen Schlucht. An der Berg Kasse nehmen Sie den Weg zum Gasthaus Walserschanze im Kleinwalsertal. Von dort aus können Sie mit dem Bus wieder zurück nach Oberstdorf fahren oder den Weg zurück kostenfrei durch die Klamm nehmen. Die Wanderung kann man natürlich auch in entgegengesetzter Richtung durchführen.

Im Winter ist der Weg Richtung Walserschanze auch begehbar.

Dauer: 1,5 h
Länge: 4,25 km
Höhenmeter: 165 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies

Parkplatz - Gasthaus Breitachklamm – Kasse Tal- Breitachklamm – Kasse Berg – Zwingsteg – Alpe Dornach oder Sesselalpe – Parkplatz

Am Parkplatz der Breitachklamm in Tiefenbach beginnt der Rundwanderweg durch die Klamm. Von der Tal Kasse geht es auf gesichertem Weg bis zum oberen Ende der gewaltigen Schlucht. Oben angekommen nehmen Sie den Weg zum Zwingsteg. Nach kurzem Aufstieg erreichen Sie die Alpe Dornach oder etwas weiter die Sesselalpe. Nach einem kurzen Abstieg sind Sie wieder am Ausgangspunkt angelangt. Die Wanderung kann man natürlich auch in entgegengesetzter Richtung durchführen.

Der Rundwanderweg ist im Winter nur nach erfolgter Räumung und Streuung begehbar.

Dauer: 2,5 h
Länge: 7,75 km
Höhenmeter: 260 m
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies

Parkplatz - Gasthaus Breitachklamm – Kasse Tal - Breitachklamm – Kasse Berg – Gasthaus Waldhaus – Riezlern

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz der Breitachklamm in Tiefenbach. Von dort führt der Weg durch die beeindruckende Klamm, entlang von steilen Felswänden und rauschendem Wasser. Am Ende der Schlucht angekommen, folgen Sie dem Wegweiser nach Riezlern. Auf halbem Weg bietet Ihnen das romantisch gelegene Gasthaus Waldhaus die Möglichkeit zur Einkehr. Von Riezlern aus können Sie mit dem Bus wieder zurück nach Oberstdorf fahren.

Der Weg nach Riezlern ist auch im Winter begehbar.

Dauer: 1,5 h
Länge: 4 km
Höhemeter: 162 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies

Parkplatz - Gasthaus Breitachklamm – Kasse Tal - Breitachklamm – Kasse Berg - Gasthaus Walserschanz - Parkplatz Söllereckbahn

Am Parkplatz der Breitachklamm in Tiefenbach beginnt der Weg durch die Klamm. Von der Tal Kasse geht es auf dem gut begehbaren und gesicherten Weg bis zum oberen Ende der gewaltigen Schlucht. An der Berg Kasse nehmen Sie den Weg zum Gasthaus Walserschanz im Kleinwalsertal. Von dort führt ein Weg parallel zur B19 in Richtung Söllereckbahn. Vom Parkplatz der Söllereckbahn können Sie bequem mit dem Bus wieder zurück nach Oberstdorf fahren.

Im Winter ist der Weg auch begehbar.

Dauer: 1 h
Länge: 2,6 km
Höhenmeter: 135 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies

Parkplatz – Sesselweg - Sesselalpe – Sesselweg – Parkplatz

Die Wanderung entlang des Sesselweges verläuft nicht durch die Breitachklamm, ist aber eine empfehlenswerte Ergänzung zu einem Besuch in der Breitachklamm.

Vom Parkplatz der Breitachklamm in Tiefenbach gehen Sie einige Meter entlang der Klammstraße bis Sie zu einer Abzweigung kommen. Dort biegen Sie links auf den asphaltierten Sesselweg ab und folgen diesen leicht bergauf bis zur Sesselalpe. Von der Alpe geht es weiter über den Sesselweg, der am Ende über einen Pfad zurück zum Parkplatz führt. Die Wanderung kann man auch in entgegengesetzter Richtung durchführen.

Der Sesselweg ist im Winter nur nach erfolgter Räumung und Streuung begehbar.

anspruchsvolle Wanderungen

Länge: etwa 15 km
Höhenmeter: insgesamt 420m
Gehzeit: etwa 4 bis 5 Stunden

Empfohlene Ausrüstung:

Feste, knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle, Rucksack, Regenschutz, je nach Witterung evtl. wärmende Kleidung oder Sonnenschutz, ggf. 2 Trekkingstöcke, ausreichend Getränke vor allem an heißen Tagen, evtl. Brotzeit / Süßigkeiten zur Stärkung. (ausreichend Einkehrmöglichkeiten vorhanden)

Das idyllische Seitental des Trettachtales hat viele Gesichter. Der Aufstieg durch das enge Tobel zeigt den Traufbach mit tosenden Wasserfällen und tiefen Gumpen von seiner gewaltigen Seite. Oben angekommen öffnet sich das Tal, umringt von einer eindrucksvollen Bergkulisse mit den grasigen Gipfeln des Kegelkopfes, des Kreuzecks, des Fürschießers, des Traufbergs und den schroffen Felsen der Krottenspitzen.

Route:

Oberstdorf - Gruben - Dietersberg - Spielmannsau – Traufbachtal – Oberau – Spielmannsau – Christlessee – Moorweiher – Oberstdorf​​​​​​

​​​​​Ausgangspunkt unserer Wanderung ist die Mühlenbrücke in der Nähe der Oybele - Halle. An der Trettach entlang geht es über den Jägerstand weiter bis sich das Tal öffnet und den Blick auf den Allgäuer Hauptkamm frei gibt. Vorbei an Gruben und Dietersberg verläuft der Weg immer Richtung Süden.

Über Gottenried geht es auf schmalem Waldweg durchs Pecherholz bis wir die Abzweigung zur Traufbergalpe erreichen. Der stürmisch rauschende Traufbach, der hier aus enger Schlucht heraus kommt, lässt uns erwartungsvoll weitergehen. Die ersten Schritte, die wir auf dem rauen Weg aufwärts machen, zeigen fesselnde Bilder. Im Bachbett liegen vom Wildwasser gerundete und teilweise prächtig polierte Blöcke aus rotem Liaskalk. Dann steigen dunkle, in dicken Bänken geschichtete Felswände am linken Bachufer empor und falle senkrecht in die Tiefe. Herrliche Ahornbäume zieren den Wegrand, und der Bach bildet schäumende Wirbel und tiefgrüne Gumpen. Nachdem wir etwa 150m emporgestiegen sind haben die, die Steilschlucht überwunden und erreichen das eigentliche Traufbachtal, dessen großartiger Hintergrund sich nach und nach entfaltet. Auf breitem Weg und einem letzten Anstieg geht es zur 1250m hochgelegene Alpe Traufberg.

Auf dem Rückweg führt unsere Route auf der Fahrstrasse zurück ins Trettachtal. Vorbei an der Alpe Oberau (hier wird der Käse selbst hergestellt) und der Spielmannsau erreichen wir den romantischen Christlessee mit einer Tiefe von 12m und seinem türkisblauen Wasser. Auf halbem Weg der Hangstrasse öffnet sich noch einmal der Blick auf Gerstruben mit seinem Wahrzeichen der Höfats, dem bekanntesten Edelweißberg des Allgäus. Vorbei am Golfplatz auf schattigem Waldweg erreichen wir den idyllisch gelegenen Moorweiher und dieMoorwasserbadeanstalt. Auf schönem Spazierweg kommen wir wieder zur Mühlenbrücke,dem Ausgangspunkt unserer Wanderung.
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Länge: etwa 12 km
Höhenmeter: 570 m
Gehzeit: etwa 5 – 6 Stunden

​​​​Empfohlene Ausrüstung:
Feste, knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle, Rucksack, Regenschutz, je nach Witterung evtl. wärmende Kleidung oder Sonnenschutz ggf. 2 Trekkingstöcke, ausreichend Getränke vor allem an heißen Tagen, evtl. Brotzeit / Süßigkeiten zur Stärkung

Eine leichtere, blumenreiche Gipfeltour durch das Rohrmoostal über das Zwiebelmoos bis zum Piesenkopf und der Piesenalpe.

Um zum Startpunkt der Wanderung zu gelangen, fahren wir mit dem Auto (kein Linienbusverkehr ins Rohrmoostal!) über den Ortsteil Tiefenbach und die - im letzten Drittel mautpflichtige - Rohrmooserstrasse zum malerischen Weiler Rohrmoos (1070m). Dieser gehört ebenso zum Ortsteil Tiefenbach und liegt unweit der einzigartigen Breitachklamm. Die Siedlung im Tal der Starzlach ist ca. seit dem Jahr 1500 Eigentum des Fürsten Waldburg-Wolfegg und umfasst etwa 16.000 Tagwerk Wald- und Alpenfläche.

Ab Rohrmoos verläuft der Weg stetig bergauf zum Piesenkopf. Wir wandern vorbei an der Toniskopf Alpe bis wir kurz vor der Dinigörgen Alpe im Lochbachtal nach links abbiegen. Hier geht es zunächst auf einem gut ausgebauten Weg über das Zwiebelmoos bis der alpine Pfad beginnt. Weiter geht es vorbei an der alten Piesen- Alpe hoch zum Piesenkopf (1.630 m). Der grandiose Ausblick auf die Gottesackerwände entschädigt unsere Bemühungen. Wir steigen ab Richtung Piesenalpe. Dort angekommen, gönnen wir uns ein leckeres Käse - oder Speckbrot. Zurück geht es über die Teerstraße wieder nach Rohrmoos zum Ausgangspunkt.

Das Rohrmoostal ist ein wahres Eldorado für Wanderer und Radfahrer im Sommer und Langläufer im Winter. Denn im Winter gelten die Loipen im "Schneeloch Rohrmoos" aufgrund der enormen Niederschläge und der Lage des Tales als absolut schneesicher. Im Sommer verzaubert uns das Seitental westlich von Oberstdorf umso mehr mit seiner vielfältigen Blumenpracht. Der Besucher findet hier wunderschöne Touren auf bestens gepflegten Wander- und Radwegen.

Route:

Rohrmoos - Toniskopf Alpe - Zwiebelmoos - Piesenkopf - Piesenalpe - Rohrmoos

Wanderung mit Nutzung der Bergbahnen

Der panoramareiche und gut ausgebaute Rundwanderweg im Bereich Fellhorn / Kanzelwand bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit um das vielfältige 2-Länder-Gebiet kennen zu lernen. Mittel- schwerer Weg.

Gehzeit: ca. 2 Stunden, Schwierigkeitsgrad leicht (gelb).

Der gut befestigte, abwechslungsreiche Rundwanderweg ist aufgrund seiner Eigenschaften auch besonders für den Familienurlaub geeignet.
Vom Kleinwalsertal kommend, fahren wir mit der Kanzelwandbahn hinauf bis zu deren Bergstation.

Hier beginnt die Wanderung. Bei einem Urlaub mit Kindern dürften bereits die ersten Meter von der Bergstation zum Riezler Alpsee für große Begeisterung sorgen und einige Zeit in Anspruch nehmen. Entlang des neu angelegten Burmiwasser-Erlebnispfades gibt es viel Anziehendes und Spannendes zu entdecken. Im weiteren Verlauf, führt die Wanderung inmitten zahlreicher Bergblumen zur Oberen Bierenwangalpe. Nicht nur zur Alpenrosenblüte ist der Weg ein Highlight für jeden Blumenliebhaber! Von der bewirtschafteten Alpe mit gemütlicher Stube und sonniger Aussichtsterrasse ist es nicht mehr weit bis zur Fellhornbahn Mittelstation am Schlappoldsee.

Ausblick, Käse & Multimedia

An der Seilbahn Station angekommen, präsentiert sich auf der großen Sonnenterrasse des Bergrestaurants ein erster, spektakulärer Ausblick auf den Allgäuer Hauptkamm. Die Mittelstation ist Ausgangspunkt für Wanderungen zum Schlappoldsee und zur gleichnamigen Schlappoldalpe - der höchstgelegenen Sennalpe Deutschlands. Für Interessierte ist es möglich von der Mittelstation zur Talstation ins Stillachtal abzufahren. Die hier untergebrachte „Talschau“ bietet unter anderem eine 3-D-Diaschau und vieles mehr.

Gipfelglück

Nach einer Auffahrt zur Gipfelstation, findet man hier die passende Bergschau 2037, ein naturkundliches Informationszentrum, vor. Den Dokumentarfilm über die Allgäuer Berge im sogenannten „Sommerkino“ sollte man sich keinesfalls entgehen lassen! Im Außenbereich der Gipfelstation angekommen ist es nicht weit bis zum Gipfel des Fellhorns, der mit einem atemberaubenden Rundumblick in das Kleinwalsertal, das Allgäu und die Allgäuer Alpen belohnt.

Wieder an der Gipfelstation zurück, geht es über den familienfreundlichen Natur-Erlebnispfad „Fellhornweg“ mit seinen 6 Informationssäulen und über die neue Aussichtsplattform Rote Wand - mit Ihrem einzigartigen Blick nach Riezlern – zurück zur Kanzelwandbahn Bergstation. Selbstverständlich lässt sich die Runde auch von jedem beliebig anderem Startpunkt aus beginnen.

Bitte beachten Sie:

Sie befinden sich im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an seltenen und geschützten Tier- und Pflanzenarten. Bitte bleiben Sie aus Rücksicht auf die Natur auf den markierten, beschilderten Wanderwegen und nehmen Sie Ihren Abfall wieder mit nach Hause. Sie tragen damit wesentlich zum Naturschutz bei und erhalten diese schützenswerte Bergwelt auch für alle Nachkommen!

Gut zu wissen

Obwohl die Kernvariante des Rundwanderweges nur etwa 2 Stunden reine Gehzeit in Anspruch nimmt, sollten Sie aufgrund der vielen Varianten, Sehenswürdigkeiten, Einkehrmöglichkeiten und nicht zuletzt aufgrund der traumhaften Naturkulisse mehr Zeit einplanen, um sich diese dafür nehmen zu können.

Der gut befestigte, kinderfreundliche und vielfältige Wanderweg führt an den sonnigen Südhängen des Fellhorns von der Mittelstation bergab ins Stillachtal. Leichter - mittelschwerer, kinderfreundlicher Weg.

Gehzeit: ca. 2,5 Stunden.

Wer von der Bergbahn Mittelstation ins Tal absteigen möchte, sollte gleich zu Beginn der Wanderung einen lohnenswerten Abstecher zum idyllischen Schlappoldsee machen. Nach einem sicherlich anregenden Aufenthalt geht es zunächst ein paar Meter zurück, bevor sich der Abstieg nach links über sonnige, saftige Bergwiesen ins Tal schlängelt. Nach einer engeren Rechtskurve führt der Weg flach am Berghang entlang Richtung „unterer Bierenwangalpe“.

Kuh: weibliches Hausrind nach erster Kalbung

Mit etwas Glück kann man während der gesamten Strecke mit „Allgäuer Braunvieh“ auf Tuchfühlung gehen. Im Gegensatz zu den Kühen im Bereich der Sennalpe Schlappold, geben die jungen Rinder im Gebiet der Bierenwang Alpe noch keine Milch, was daran liegt das sie noch keine Kälbchen zur Welt gebracht haben. An der nicht bewirtschafteten, unteren Bierenwangalpe vorbei, ist es nicht mehr weit bis zum Kanzelwandhaus.

Viele Wege führen ins Tal

Einige Meter nach dem Kanzelwandhaus bestehen wiederum zwei Abstiegsmöglichkeiten. Wer sich für die gut ausgebaute und sonnigere Variante entscheidet, sollte der Alpstrasse links weiter ins Tal folgen. Beim Urlaub mit Kind wird man sich schnell auf den rechten Weg festlegen. Auf dem naturnahen und dennoch einfach zu begehenden Waldweg gibt es gerade für Kinder viel Spannendes zu entdecken. Nach einiger Zeit endet der Pfad auf einer asphaltierten Alpstrasse. Gegenüber führt ein alpiner Bergpfad weiter talwärts.
Bitte beachten Sie, dass dieser Abstieg an Schwierigkeit zunimmt. Feste, knöchelhohe Bergschuhe sind hier genauso Grundvoraussetzung wie Trittsicherheit und ein gewisser Grad an Schwindelfreiheit. Für den Familienurlaub ist der Abstieg nur eingeschränkt empfehlenswert.

Der Normalabstieg führt auf der Strasse nach links. Kurz bevor wir Schlappold Höfle und die Mittelstation der Fellhornbahn II erreichen, mündet die bequemere Abstiegsvariante wieder auf unseren Weg. Vom Schlappold Höfle, das zur gleichnamigen Alpe gehört, führt eine Alpstrasse über den Berggasthof Laiter und die kleine Siedlung Ringang hinunter zur Talstation der Fellhornbahn.

Bitte beachten Sie:

Der Wandervorschlag und der Schwierigkeitsgrad beschreiben den Talabstieg auf den Wanderwegen, die von der Fellhornbahn betreut werden. Darüber hinaus existieren alpine Abstiege ins Tal. Diese Wege sind ungleich schwieriger und setzen knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle, Trittsicherheit und einen gewissen Grad an Schwindelfreiheit voraus. Für den Familienurlaub sind diese Abstiege nur bedingt geeignet.

Tipp:

Ein kurzer Abstecher zur Oberen Bierenwangalpe verlängert den erlebnisreichen Abstieg ins Tal und bietet gleichzeitig den Besuch einer bewirtschafteten Alpe, inklusive gemütlicher Einkehr. Für diese Abstiegsvariante sollte man sich gleich bei der Seilbahn Station in Richtung „obere Bierenwangalpe“ orientieren. Am Kanzelwandhaus kehrt man auf den Standard-Abstieg zur Talstation zurück.

Der leicht zu begehende Talabstieg bietet eine sportliche Variante zur Abfahrt mit der Gondel und verschafft zudem einen kleinen Einblick in die Walser Geschichte.

Dauer: ca. 2,5 Stunden.

Nach Verlassen der Bergstation führt ein Großteil der Wanderwege zu einem Bergsattel, etwas unterhalb davon. Hier empfiehlt sich noch einmal den Ausblick ins Fellhorngebiet zu genießen, bevor man in den Bergkessel Richtung Riezlern absteigt. Bereits nach kurzer Zeit befindet man sich auf den sommerlichen Weideflächen der Zwerenalpe. Nachdem wir den gleichnamigen Skilift unterquert haben, geht es noch ein Stück am Zwerenbach entlang, bevor etwas oberhalb das Gehöft der Zwerenalpe sichtbar wird.

Zwerenalpe

Für Interessierte lohnt sich ein kleiner Abstecher! Die Alpe, die im Jahr 1574 erstmals erwähnt wird, besteht aus insgesamt 5 Hütten und einer kleinen Kapelle. Lange Zeit wurde die Bergsiedlung von bäuerlichen Familien bewohnt, die hier oben Ihr eigenes Vieh – insgesamt ca. 70 Kühe - betreuten und gemeinschaftlich Käse und Butter herstellten. Heute ist die Bergsiedlung bis auf einige Wochenenden im Jahr unbewohnt.

Blick auf das Kleinwalsertal

Unterhalb der Walser Bergbauernsiedlung führt die gut befestige Alpstrasse weiter Richtung Tal. Auf den letzten Metern des kleinen Höhentales wird es etwas waldiger. Hoch oben sind die Gondeln der Kanzelwandbahn zu beobachten. Kurz bevor wir auf den Riezler Höhenweg treffen, lichten sich die Bäume und geben einen hübschen Ausblick auf Riezlern und das Kleinwalsertal frei. Der Abstieg zur Talstation, biegt von hier nach links in Richtung des sogenannten Kesslerliftes ab. Die letzten Meter des Weges führen parallel zum Zwerenalpbach zurück zur Seilbahn Station.

Bitte beachten Sie:

Abkürzungen bergen oftmals Gefahren und sind eine Belastung für die Tier- und Pflanzenwelt und der Weideflächen abseits der Wanderwege. Bitte bleiben Sie aus eigenem Interesse und aus Rücksicht auf die Umwelt auf den markierten, beschilderten Wanderwegen!

Tipp:

Wer die Wanderung noch etwas verlängern möchte, hat mit dem „Riezler Höhenweg“ die Möglichkeit den herrlichen Ausblick oberhalb von Riezlern auf den Gottesacker, den Ifen und das restliche Kleinwalsertal noch etwas auszudehnen.

Riesenspass ums kühle Nass an der Kanzelwand:

Spielen, Neues ausprobieren und entdecken! Ideal eignen sich dafür die natürlichen Elemente Wasser, Stein und Holz. All das finden Sie bei der neuesten Attraktion auf der Kanzelwand, dem "Burmiwasser". Rund ums kühle Nass dreht sich dieser neue Erlebnispfad für kleine Wassermänner und -frauen, der von der Bergstation der Kanzelwand zum beliebten Riezler Alpsee führt.
An verschiedenen Stationen mit Gumpen1, Wasserrädern und Schleusen können die Kinder nach Herzenslust mit Wasser experimentieren. Da tröpfelt, spritzt und staut es sich, da kann man plantschen, pritscheln und auch die Eltern mit einbeziehen.
Anschließend geht's zur Einkehr ins Panoramarestaurant Kanzelwand, wo sich die Kleinen noch auf dem Kinderspielplatz vergnügen, während sich die Großen auf der Sonnenterrasse entspannen können.

Der Weg ist sehr gut für Kinderwagen geeignet, die Weglänge beträgt 700 Meter mit einem Höhenunterschied von 70 Höhenmeter.

Wasserbecken, die von Gebirgsbächen in den felsigen Untergrund des Bachbetts erodiert werden. Sie entstehen oft in dichter Folge und gestalten dann das Bachbett stufenförmig.

Familien aufgepasst!
An der Kanzelwandbahn fahren Kinder und Jugendliche in Begleitung eines Elternteils frei.

Gehzeit: ca. 30 Minuten

Der sehr einfache, rollstuhlgerechte und kinderwagenfreundliche Wanderweg führt Sie zu einem panoramareichen Aussichtspunkt unweit der Nebelhornbahn Bergstation.

Sobald man mit der Gondel an der Bergstation der Nebelhornbahn angekommen ist, wird man sich sicherlich zunächst einige Zeit am schönen Ausblick und der frischen Bergluft erfreuen. Nach kurzer Akklimatisierung geht es nun auf den Spuren des behindertengerechten Weges Nr. 1, zum beobachten der aus- oder einfahrenden Gondel - unterhalb der Bergbahn-Station starten bei guten Windverhältnissen die Gleitschirm- und Drachenflieger zu Ihren Rundflügen über Oberstdorf.

Behindertengerecht zum Ziel:

Auf dem gut ausgebauten, rollstuhlgerechten Weg werden Rollifahrer durch nichts behindert. Auch für einen Urlaub mit Baby ist der Weg bestens geeignet. So erreichen wir nach einigen barrierefreien Metern, binnen kurzem unser Ziel.

Der Aussichtspunkt etwas abseits der Bergbahn Station liegt auf einer kleinen Anhöhe über dem oberen Faltenbachtal. Wenn schlechtes Wetter den Ausblick nicht behindert, reicht das herrliche Panorama vom Allgäuer Hauptkamm tief im Süden der Allgäuer Alpen über den Talblick nach Oberstdorf bis hin zu den Wengenköpfen hoch oben am Hindelanger Klettersteig. Urlaubsmomente die uns auch zuhause noch lange in Erinnerung bleiben werden!

Nach genussvoller Kurzweile geht es über den gleichen Weg zurück zur Seilbahn Bergstation. Beim Urlaub mit Kleinkind, lädt ein abwechslungsreicher Spielplatz im Bereich der Bergbahnstation zum Spielen ein. Sicherlich wurde dieser bereits bei Ankunft an der Station Höfatsblick entdeckt. Das Marktrestaurant in der Station, welches behindertengerecht ausgestattet ist, freut sich Sie zur gemütlichen Einkehr im Innenbereich oder auf der Sonnenterrasse begrüßen zu dürfen.

Tipp:

Beim Urlaub mit Kindern sollten Sie sich auf keinen Fall unseren Erlebnisweg Uff dr Alp entgehen lassen (Beschreibung des Wegs weiter hinten im Ordner).

Gut zu wissen:

An den Bergstationen der Nebelhorn-, Fellhorn- /Kanzelwand- sowie der Walmendinger Horn Bahn sind behindertengerechte Toiletten vorhanden.

Gehzeit ca. 1 h

Der reizvolle, gut befestigte Weg vom Gipfel zur Bergstation bietet wenig erfahrenen Gästen die Möglichkeit, sich gefahrlos im alpinen Gelände zu bewegen.

Der Nebelhorngipfel stellt mit seinen 2.224 Metern den höchsten Punkt dar, den man mit einer Gondel im Allgäu erreichen kann. So ist es nicht verwunderlich, dass allein die Auffahrt und der Aufenthalt im Gipfelbereich bereits zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Wer die Höhe und die alpine Bergwelt noch etwas intensiver erleben möchte, hat die Möglichkeit über einen Wanderweg vom Gipfel zur Bergstation abzusteigen.

Startpunkt für Gleitschirmprofis

Hierfür folgen wir am Gipfel dem Weg Nr. 1a. Im Kammbereich, sind kurz unterhalb der Gipfelstation bei guten Windbedingungen wagemutige Paraglider beim Start zu beobachten. Aufgrund der oft besonderen thermischen Verhältnisse und weiterer Startschwierigkeiten ist es hier nicht jedem Gleitschirmflieger erlaubt zu starten. Umso eindrucksvoller ist es, am Beginn Ihres Fluges in Richtung Oberstdorf Spalier zu stehen. Wir folgen dem Weg weiter bergab. Hier im steilen Südhang des Nebelhorns beschreiten wir gleich zu Beginn den schwierigsten Abschnitt zur Bergstation, der auch einmal etwas steiniger und steiler werden kann.

Am Pfannenhölzle angekommen, haben wir die Möglichkeit unseren Abstieg über das aussichtsreiche Koblat, einer Hochebene auf ca. 2.000 Metern, noch etwas zu verlängern oder direkt weiter auf dem gut ausgebauten, nun einfacheren, Wanderweg zur Bergstation der Nebelhornbahn abzusteigen.

​​​​​Bitte beachten Sie:

Die meisten Alpenblumen sind selten oder gar gesetzlich geschützt! Einige davon sind giftig! Bitte pflücken Sie aus Rücksicht auf die Umwelt keine Blumen oder Pflanzen. Abkürzungen bergen oftmals Gefahren und sind eine Belastung für die Tier- und Pflanzenwelt und der Weideflächen abseits der Wanderwege. Bitte bleiben Sie aus eigenem Interesse und aus Rücksicht auf die Umwelt auf den markierten, beschilderten Wanderwegen!

Gut zu wissen:

Eine frühe Auffahrt mit der Bergbahn bis zum Gipfel lohnt sich! Die besten, klarsten Sichtverhältnisse findet man nicht selten in den Vormittagsstunden vor. Nach dem Gipfelerlebnis hat man auf diese Weise zudem noch den ganzen Tag Zeit, die anderen Sektionen der Bergbahn zu entdecken!

Tipp:

Einmal auf dem Gipfel des Nebelhorns sollte man sich unbedingt Zeit nehmen, die Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Dabei gehört ein kurzer Gang zum Gipfelkreuz mit 360° Panoramablick ebenso dazu, wie ein kurzweiliger Aufenthalt auf der Aussichtsterrasse des Gipfelrestaurants mit einem sagenhaften Ausblick auf bis zu 400 Alpengipfel.

Dauer: ca. 2 h

Reizvoll & aussichtsreich - der direkte Abstieg von der Bergstation Höfatsblick führt durch das obere Faltenbachtal und über die malerischen Weideflächen der Seealpe zur Seilbahn Mittelstation.

Beschreibung:

Für den fußläufigen Abstieg, folgen wir im Bereich der Bergstation Höfatsblick der Beschilderung Richtung Seealpe / Tal. Zwischen der Sonnenterasse des Marktrestaurants und dem Edmund-Probst-Haus vorbei, wandern wir auf einer gut zu begehenden, asphaltierten Alpstraße, schlendernd bergab Richtung Sonngehren. Die Ausblicke auf den Schattenberggrat im Südwesten, auf die Dächer Oberstdorfs tief unten im Tal und dem Gaisalphorn im Norden sind dabei unsere ständigen Begleiter.

Der berüchtigte Latschenhang

Am Sonngehren angekommen, ist links unterhalb des Weges die Talstation des gleichnamigen Skiliftes zu sehen. Wir wandern nach rechts über eine flachere Passage. An dessen Ende beginnt das steilste Teilstück des Abstieges. Der Latschenhang ist im Winter einer der abschüssigsten und längsten Ski – Hänge der 9km langen Talabfahrt des Nebelhorns und deshalb vor allem bei Wintersportlern berüchtigt. Eine Neigung, die wir nun in den nächsten Kehren bergab, ebenfalls eindrucksvoll zu spüren bekommen. Durch den steilen Abstieg verliert man freilich auch schnell an Höhe, so dass wir schon bald auf dem hintersten Talboden der Seealpe ankommen.

Ein gemütlicher Ausklang

Nun wandern wir, auf meist angenehm flach verlaufenden Weg über die Weideflächen der Seealpe weiter Richtung Seilbahn. Nach kurzer Zeit treffen wir an der „hinteren Seealpe“ auf den Erlebnisweg Uff dr Alp. Einige Stationen laden dazu ein sich noch etwas über die Alpwirtschaft und die Natur der Allgäuer Alpen zu informieren, bevor wir die Mittelstation der Nebelhornbahn erreicht haben.

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der asphaltierten Alpstraße ist diese Wanderung technisch als einfach einzustufen. Aufgrund der abzusteigenden Höhenmeter sollte man Steilheit und Anstrengung aber auf keinen Fall unterschätzen!

Tipp

Ein paar Wanderstöcke schonen die Knie und vermeiden einen Muskelkater in den Oberschenkeln

Gehzeit ca. 1,5 h

Der eindrucksvolle Abstieg über das wildromantische Faltenbachtobel vereinigt abwechslungsreiche Naturerlebnisse mit der modernen Technik der regenerativen Energiegewinnung und gehört zu einem der schönsten Tobelwege in Oberstdorf.

Mit der Seilbahn an der Mittelstation angekommen, folgen wir zunächst der Alpstraße (Weg Nr. 5) oder dem etwas kürzeren Schotterweg hinab ins Tal. Kurz nachdem die beiden Varianten wieder zusammentreffen, zweigen wir nach links zum Abstieg über das Faltenbachtobel ab. Zunächst wandern wir über einen sonnigen Bergrücken, der uns in beide Richtungen schöne Tiefblicke ermöglicht. Schon bald aber steigen wir auf einem steileren Weg direkt zum Faltenbach ab.

Erlebnis Wasserkraft

Hier steht das Fassungsbauwerk der im Jahr 2011 erbauten Wasserkraftanlage Faltenbach. Mithilfe des sogenannten „Tiroler Wehrs“ wird eine Teilmenge des Faltenbachwassers erfasst und über eine Druckrohrleitung ins Tal geführt. Ein nicht unumstrittenes Für und Wider zu Zeiten des Atomausstieges. Die Brücke unterhalb des Wehrs querend, gelangen wir nun auf der anderen Tobelseite weiter ins Tal. Nachdem wir auf unserem Weg zunehmend an Höhe über dem Bach gewonnen haben, biegen wir nach rechts ab um erneut bis zum tosenden Bachlauf hinab zu steigen. Hier beginnt der eindrucksvollste Teilabschnitt des Tobels. Über einen steilen Abstieg auf Aluminiumtreppen gelangen wir in den tiefsten Bereich der Schlucht. Eindrucksvoll wird uns bewusst, wie effizient diese „Wasserkraft“ zur Energiebenutzung gewonnen werden kann.

Es lohnt sich etwas zu verweilen um die Flora und Fauna genauer zu betrachten. Im Mikroklima dieses feuchten Habitats sind zahlreiche Spezialisten der Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken. Ein Blick auf die Gesteinsschichten rechts und vor allem links des Tobels, gewährt einen spannenden Einblick in die Unterwelt der Allgäuer Alpen. Nach einigen Metern weiteren Abstieges gelangen wir auf einen breiter ausgebauten Spazierweg.

Hier biegen wir nach rechts über die Brücke, um nach kurzer Zeit die Alpstraße Richtung Seilbahn – Talstation (Weg Nr. 5) zu erreichen. Wer weiter im Faltenbachtobel ins Tal absteigen möchte, hat nach der kleinen Brücke die Möglichkeit nach links abzubiegen. Hier geht es imposant und eindrucksvoll, aber auch abschüssig weiter bergab ins Tal. Bitte beachten Sie: dieser Abstieg gehört nicht in den Zuständigkeitsbereich der Nebelhornbahn!

Gut zu wissen:

Im Faltenbachtobel sind viele Tier- und seltene Pflanzenarten zu bestaunen. Tief unten in der Schlucht kommen geologisch spannende Erdschichten zum Vorschein. Zudem kann man sich veranschaulichen, wie hier am Faltenbach im wahrsten Sinne des Wortes „Wasserkraft“ zur Energieproduktion gewonnen wird.

Tipp:

Wer zurück zur Talstation der Bergbahn einen kleinen Umweg über die Mühlenbrücke in Kauf nimmt, trifft hier auf das Turbinenhaus des Wasserkraftwerks Faltenbachtobel. Eine großzügige Fensterfront im Erdgeschoss des Gebäudes ermöglicht vorbeilaufenden Gästen, einen Blick auf die Turbinen im inneren des Bauwerks.

Der Rundwanderweg (2-3 km) an der Seilbahn-Station Seealpe garantiert vor allem bei einem Urlaub mit Kindern ein besonders schönes Erlebnis am Berg. Auf vielen Stationen gibt es interessantes zur Alpwirtschaft und dem Leben in den Bergen zu entdecken.

Startpunkt ist an der Station Seealpe. Der Beschilderung folgend, ist es einfach den Beginn des Natur- und Erlebnisweges zu finden, der in einem malerischen Talkessel zwischen der Seilbahn Station und der „hinteren Seealpe“ verläuft.

Auf der gut befestigten Alpstrasse angekommen, ist es nicht mehr weit bis zum ersten Halt. Auf abwechslungsreichen, liebevoll gestalteten Erlebnisstationen erfahren Kinder aber auch Erwachsene viel Spannendes zur Natur, der Bergwelt und insbesondere der Alpwirtschaft rund um Oberstdorf. Inmitten einer herrlichen Bergwelt verläuft unser Weg bis zur „hinteren Seealpe“, die während des Alpsommers für einige Zeit bewirtschaftet ist. Hoch oben treffen wir immer wieder auf die Seilbahn – Gondel, die zwischen der Bergbahn – Mittelstation und Ihrer Bergstation fleißig Bergsteiger befördert.

Erlebnisurlaub für die Kleinsten

Nach der „hinteren Seealpe“ kehren wir nun auf der anderen Seite des Tales zurück Richtung Station Seealpe. Ein „Hochstand“ von dem aus es vieles zu entdecken gibt oder eine „Märchen- und Sagenstation“ – tief im dunklen Dickicht, sorgen weiterhin für Kurzweil und leuchtende Kinderaugen.

Nachdem wir auf dem Rückweg eine Hängebrücke überquert haben, verläuft der Weg die letzten Meter nun ein bisschen steiler hinab zur Seilbahn-Station Seealpe, dem Ende des Natur- und Erlebniswanderweges, der Ihren Kindern auch noch nach dem Familienurlaub in Erinnerung bleiben wird.

Bitte beachten Sie:

Besonders aufgrund des letzten, kurzen Teilstücks das über eine kleine Hängebrücke und anschließend etwas steiler bergab verläuft ist der Rundwanderweg für Kinderwagen nur bedingt geeignet!

Gut zu wissen:

Aufgrund der gut ausgebauten und weitgehend flachen Wegführung ist der familienfreundliche Rundwanderweg auch bei nicht so gutem Wetter empfehlenswert.

Tipp:

Eine Info-Kompakt- Karte „Erlebniswege“ mit vielen Informationen und einer Beschreibung des Natur- Erlebnisweges ist an den Kassen erhältlich.

Dauer: ca. 1,5h

Die einfache Wanderung unterhalb des Nebelhorngipfels verspricht neben dem botanischen Erlebnis, herrliche Ausblicke auf die Allgäuer Bergwelt, den Hochvogel bis hin zum Zugspitzmassiv.

Am Beginn unserer Wanderung orientieren wir uns an der Seilbahn Bergstation nach dem Koblat-Rundwanderweg Nr. 2. Nach den ersten Metern bergab steigt dieser zunehmend, Richtung Koblat auf. Dank des gut ausgebauten Wanderweges gewinnen wir über einige Kehren schnell an Höhe. Nach einer guten halben Stunde, erreichen wir unser erstes Etappenziel – eine auf ungefähr 2.000 Metern gelegene Ebene.

Über den Hochvogel bis hin zum Zugspitzmassiv

Das malerisch gelegene Höhenplateau namens Koblat, wird hier im Norden durch die mächtigen Felswände der Wengenköpfe begrenzt. Hoch oben auf dem Grat verläuft der weithin bekannte Hindelanger Klettersteig. Richtung Osten und Süden besticht die blumenreiche Hochebene mit einem herrlichen Ausblick auf die Allgäuer Alpen und deren Nachbarn. Südöstlich beeindruckt vor allem das kolossale Massiv des Hochvogels. Bei sehr guter Fernsicht ist von hier sogar das Zugspitzmassiv weit am südlichen Horizont zu erkennen.

Vielfältige Alpenflora

Wir wandern am Rand des Koblats noch ein Stück weiter bergauf, bevor wir unmerklich nach links in den Kessel unterhalb des Nebelhorngipfels abbiegen. Vom Enzian über Alpenrosen bis hin zu verschiedenen Anemonen Arten gibt es viele seltene Blumen, der hier oben reichen Alpenflora, zu entdecken.

Allmählich führt uns der Wanderweg wieder bergab in Richtung der Nebelhornbahn Bergstation. Dank seines guten Ausbauzustandes ist der Rundwanderweg auch gut bei einem Urlaub mit Kindern geeignet. Zurück an der Seilbahn Bergstation laden das Marktrestaurant mit Sonnenterasse oder das Edmund-Probst-Haus, eine Schutzhütte des deutschen Alpenvereines, zur gemütlichen Einkehr.

Gut zu wissen

Eine kostenlose Broschüre mit den Panoramakarten der Bergbahngebiete ist an den Kassen erhältlich. Mit deren Hilfe erhält man eine Übersicht aller Wanderwege und hat so die Möglichkeit sich besser zu orientieren oder Wanderungen vorab zu planen.

Tipp:

Für Blumenliebhaber die mehr über die Pflanzen entlang des Weges erfahren möchten, ist ein eigens gemachter Blumenkalender der Bergbahnen erhältlich. Dieser ist an den Kassen zu erwerben oder online aufrufbar.

Schwierigkeitsgrad: schwer (blau)
Dauer: ca. 1,5 h

Die reizvolle Aufstiegsvariante zum Gipfel des Nebelhorns bietet ein außergewöhnliches Bergerlebnis sowie ein aussichtsreiches Gipfelpanorama. Allerdings setzt der Weg auch erhöhte Anforderungen an den Besteiger voraus!

Nachdem wir die Seilbahn Bergstation verlassen haben, folgen wir der Beschilderung des Weges Nr. 3 zum Gipfel des Nebelhorns. Nach den ersten Metern auf dem gut ausgebauten Normalweg zur Gipfelstation, zweigt unser Anstieg schon bald nach links ab, um über einen Grashang in Richtung Grat aufzusteigen.

Panoramaussicht? – sicher!

Oben am Bergkamm angekommen, wechselt der Anstieg bald auf die andere Seite des Grates. Unterhalb einiger schroffer Felsspitzen quert hier der steinige, teilweise stahlseilversicherte Steig, bevor er weiter zum Nebelhorngipfel empor führt. Aufgrund des anspruchsvollen Geländes sollte man einen sicheren Standplatz suchen, um den herrlichen Ausblick über den Großen Grund und die Seealpe nach Oberstdorf zu genießen.

Nach dem ersten schwierigeren Abschnitt verläuft der Anstieg nun häufig direkt auf dem Grat, Richtung Nebelhorn Gipfelstation. Auch wenn wir nun beidseits des Weges hauptsächlich Grashänge vorfinden, sollte unsere Konzentration dennoch nicht nachlassen – gerade bei nassen Verhältnissen.

Ein kurzer geologischer Ausflug

Sicherlich ist der Südgrat des Nebelhorns allein aufgrund des Bergpanoramas und der vielfältigen Blumenwelt am Wegesrand außergewöhnlich. Darüber hinaus eignet er sich aber auch hervorragend, um das Nebelhorn einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Sämtliche Landschaftsformen hier oben sind intensiv durch deren geologischen Aufbau geprägt. Über uns das Nebelhorn-Massiv mit seinen hellen, vegetationsarmen Dolomitfelsen, südlich am Schattenberggrat die grünen, grasbewachsenen Kuppen aus weichen Fleckenmergeln der „Allgäu Schichten“.

Kurz vor Erreichen des Gipfelbereiches erreichen wir wiederum den Normalanstieg zum Gipfel, der uns die letzten Meter zur Gipfelstation der Nebelhornbahn führt.

Gut zu wissen:

Aufgrund des erhöhten Schwierigkeitsgrades wird eine technisch immer einfachere Besteigung in der Aufwärtsbewegung empfohlen. Für versierte Bergsteiger ist der Grat natürlich auch bergab möglich.

Bitte beachten Sie:

Die Besteigung des Südgrates erfordert neben Trittsicherheit & Schwindelfreiheit, alpine Erfahrung sowie eine gute körperliche Verfassung! Bitte bleiben Sie unbedingt auf den markierten Wegen!

Auf steilerem Anstieg (Fahrstraße) hinauf zur Bergstation. Einkehrmöglichkeiten im familienfreundlichen Berghaus Schönblick.
Schwierigkeit: leicht


Dauer: ca. 1 Std.

Auf einer breiten und kinderwagengeeigneten Fahrstraße geht es von der Talstation der Söllereckbahn hinauf zur Bergstation.
Oben angekommen lädt das Berghaus Schönblick mit seinem direkt angrenzenden Spielplatz zur Rast und Stärkung ein.
Anschließend bietet sich beispielsweise ein Besuch des Kletterwaldes an, der mit Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsstufen für Groß und Klein beste Klettermöglichkeiten bietet.

Unser Tipp: wer den steilen Anstieg vermeiden will, kann an der Söllereckbahn-Talstation eine Bergfahrts-Karte erwerben, sich bequem mit der Bahn nach oben bringen lassen und den Weg anschließend in umgekehrter Richtung talwärts mit Blick auf das Allgäu genießen.

Schöne Wanderung mit abwechslungsreichen und herrlichen Aussichten . Viele spannende und informative Stationen zum Söllereckgebiet und der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Leichter Wanderweg (kinderwagengeeignet).
Schwierigkeit: leicht


Dauer: ca. 3 1/2 Std.

Nach einem kurzen Anstieg vorbei an Berghaus Schönblick und Berghaus am Söller erwarten Sie oben angekommen bereits die ersten wissenswerten Stationen des Naturerlebnisweges. Weiter geht es auf einem Holzsteg durch das Hühnermoos-Moor. Der Steg mündet am Ende des Moores schließlich in einen breiten geschotterten Waldweg, der erst flach und dann stetig abwärts zur Hochleite geht. Auf dem Weg passieren Sie zahlreiche weitere Stationen, an denen Sie das Baumstammtelefon ausprobieren können, versuchen, genau so weit wie die Tiere zu hüpfen, den Klang verschiedener Holzarten feststellen oder gar den Schwarzspecht hämmern sehen können.

Der kinderwagentauglicheNaturlehrpfad endet beim Gasthof Hochleite.
Reine Gehzeit bis dorthin: ca 1 1/2 Stunden.

Danach geht es weiter über die Skiflugschanze bis zum Freibergsee und von dort auf einem flachen Weg zurück zur Talstation der Söllereckbahn.

Panoramareicher Wanderweg nach Riezlern im Kleinwalstertal. Traumhafte Ausblicke in die Walser Berge. Zurück mit dem Walserbus (10- bzw. 20-Minutentakt) zum Parkplatz der Söllereckbahn.

Schwierigkeit: leicht
Dauer: ca. 2 Std.


Von der Bergstation der Söllereckbahn geht es zunächst auf einem kurzen und eher flachen Anstieg (10-15 Minuten) zur Alpe Schrattenwang. Hier können Sie entweder zunächst eine Rast einlegen und den wunderbaren Ausblick genießen oder sie folgen dem Weg direkt weiter in Richtung Riezlern. Nach einem kurzen und flachen Waldstück, das auf einem breiten Kießweg passiert wird, erreichen Sie den Grenzübergang nach Österreich und folgen ab hier dem stets sanft bergab verlaufenden Weg durch saftige Wiesen und genießen dabei herrliche Ausblicke in Richtung Kleinwalsertal. Auch Kühe sind hier im Sommer beim friedlichen Grasen zu beobachten.
Nachdem Sie dem stets breiten Weg für ca. 1 Stunde auf etwa gleicher Höhe gefolgt sind, beginnt er nun sich steiler und schmäler werdend talwärts zu schlängeln. Nun geht es wieder durch Waldstücke, vorbei an Mittel-Alpe und Bergstüble, die zur erneuten Einkehr einladen, bis hinunter nach Riezlern.
Von hier können Sie den im 10- oder 20- Minutentakt verkehrenden Walserbus zurück in Richtung Oberstdorf nehmen und direkt am Söllereck wieder aussteigen.

Dauer: 4 bis 5 Stunden, 830 Hm bergauf, 230 Hm bergab

Traumhaftes Alpenpanorama begleitet Sie auf dieser Tour auf dem Anderl-Heckmair-Gedächtnisweg über den Söllergrat. Sie sehen die Allgäuer Hochalpen, aber auch die Berge des Kleinwalsertal bis hin zum Bodensee und dem markanten Alpsteinmassiv der Ostschweiz.

Von der Bergstation der Söllereckbahn (1358 m) wandert man südwärts am Söllerhaus vorbei und folgt dem Wegweiser Richtung Söller-Alpe/Fellhorn. Die Strecke führt zunächst gemächlich steigend durch den Wald, dann quert sie auf gleichbleibender Höhe den Hang unterhalb des Söllerecks. Nach rund einem Kilometer erreicht man die bewirtschaftete Söller-Alpe (1522 m). Von dort zieht der Weg in Serpentinen zum westlich gelegenen Grat hinauf, ein schmaler Pfad leitet dort - teilweise Steil und bei Nässe heikel - zum Söllereck (1706 m) hoch.

Nun folgt die Strecke dem Grenzgrat zwischen Deutschland und Österreich. Der Kammpfad ist auch hier oft schmal und ausgesetzt. Stets in südwestlicher Richtung führt er zunächst auf den Schlappoltkopf (1968 m), dann erklimmt er den Gipfel des Fellhorns (2038 m).

Nach kurzem Abstieg zur Bergstation der Fellhornbahn geht es auf einem breiten Wanderweg weiter hinab zum Gundsattel (1808 m). Von dort noch hinauf zur Bergstation der Kanzelwandbahn auf 1957 Metern. Die Bahn bringt Sie bequem bergab nach Riezlern, direkt gegenüber der Talstation fahren im 10 Minuten-Takt die grünen Walserbusse. Mit der Linie 1 kommen Sie zurück zum Parkplatz der Söllereckbahn.

Dauer: ca. 1h

Im Schutz eines anmutigen Bergwaldes, ist die kleine Wanderung von der Bergstation ins Tal, eine lohnenswerte Alternative zur Abfahrt mit der Sesselbahn.

Die Bergstation der Ifen Sesselbahn liegt auf ca. 1.600 Höhenmetern unterhalb der ergreifenden Ifen-Platte und des geologisch einzigartigen Gottesackerplateus. Beide sind aufgrund Ihrer bizarren Landschaftsform in alle Himmelsrichtungen weithin sichtbar. An der Bergstation bietet die Ifenhütte samt Kinderspielplatz und Sonnenterasse eine angenehme Einkehrmöglichkeit.

Ein Streifzug durch den Forst

Der gemütliche Abstieg zur Talstation, beginnt unmittelbar am Ifen Lift. Von hier führt die sehr einfache Wanderung über eine gut ausgebaute Forst- und Teerstrasse talwärts. Nach den ersten sehr flach verlaufenden und noch sonnigen Metern taucht der Weg schon bald in einen dicht bewachsenen Bergwald, der vor allem an heißen Tagen im Sommer angenehmen Schatten spendet, ein.

Im Schutze des Bergwaldes

Ein klassischer Bergwald wächst aufgrund der harten klimatischen Bedingungen nur sehr langsam. Die enormen Schneemengen im Winter und die oft starke Sonneneinstrahlung machen sich nicht selten an der Wuchsform der Bäume bemerkbar. Neben Fichten sind es vor allem Buchen, Kiefern oder Lärchen die den extremen Witterungsverhältnissen standhalten. Ein solcher Bergwald dient – gerade auch im Kleinwalsertal – oft als Schutzwald, der die Dörfer und Verkehrswege im Tal vor Lawinenabgängen absichern soll.

Da wo der dichte Fichtenwald etwas lichter wird oder der Weg über kleine Lichtungen führt, gibt er schöne Ausblicke auf das Kleinwalsertal frei. Nach einer nochmals sehr flachen Passage, führt der Weg zum Abschluss über einige Kehren noch etwas steiler zur Talstation. Hier hat man in der Auenhütte die Möglichkeit, sich mit Spezialitäten oder liebevoll zubereiteter Hausmannkost für den Abstieg zu belohnen.

Tipp:

Bevor man von der Bergstation der Ifen Sesselbahn ins Tal absteigt, empfiehlt sich ein kleiner Abstecher über den Panoramaweg zum Aussichtspunkt unter dem Bärenköpfle. Hier hat man die Gelegenheit den Ausblick auf die umliegenden Berggipfel ausgiebig zu genießen.

Gut zu wissen:

Aufgrund der gut ausgebauten, asphaltierten Forststrasse ist der Abstieg auch für Spaziergänger mit vernünftigem Schuhwerk oder für den Familienurlaub geeignet.

Schwierigkeitsgrad: leicht (gelb)

Auf dem einfach zu begehenden, flach verlaufenden Schotterweg bis unter das Bärenköpfle, kann man die herrliche Aussicht in die Kleinwalsertaler Berge unbeschwert genießen!

Bereits während der Auffahrt mit der Sesselbahn ist oberhalb der Bergstation das mächtige Plateau des Ifens, eindrucksvoll zu bestaunen. Die Bergstation liegt inmitten saftig-grüner Wiesen, umrahmt von einigen Bergfichten. Es ist nur schwer vorstellbar, dass Bergwanderer die von hier aus in höhere Lagen aufsteigen, bereits nach kurzer Zeit nur noch eine befremdliche Karstlandschaft übersäht mit spitzen Felsen und tiefen Spalten, vor finden.

Ohne Anstrengung ans Ziel

Der Panoramaweg zum Aussichtspunkt unter dem Bärenköpfle, führt von der Sesselbahn Bergstation Richtung Südwesten. Über sonnige Wiesen geht es nahezu ohne Anstieg, auf einem gut ausgebauten Schotterweg dem nahegelegenen Ziel entgegen. Zahlreiche Ruhebänke laden bereits entlang des Weges ein, den Bergblick zu genießen. Auch mit der einen oder anderen kurzen Rast, ist das Ende des Weges schnell erreicht.

Ausblick, Weitblick, Augenblick

Der Aussichtspunkt bietet ein prächtiges Bergpanorama. Unterhalb befindet sich das Schwarzwassertal, auf der gegenüberliegenden Seite steigt der Bergkamm des Heubergs zum Walmendingerhorn empor. Dahinter sind die felsigen Berggipfel des Liechelkopfes und der Schafalpenköpfe, Richtung Allgäuer Hauptkamm zu sehen. Nach Norden blickt man durch das Kleinwalsertal bis über die Grenze bis ins benachbarte Oberstdorf.

Aufgrund des sehr einfachen und kurzen Wegverlaufs ist dieser Ausflug auch ausgezeichnet für den Familienurlaub geeignet. Nach ausgiebigem Genuss der Kleinwalsertaler Bergwelt, führt die gleiche Strecke zurück zum Ifen Lift. Hier lockt die Ifenhütte mit gutbürgerlicher Küche, zur gemütlichen Einkehr. Eine große Sonnenterasse und ein benachbarter Kinderspielplatz sorgen für einen kurzweiligen Aufenthalt.

Schwierigkeitsgrad: leicht (gelb)
Gehzeit: 30 Minuten

Der leicht wanderbare und aussichtsreiche Alpenblumenlehrpfad zum Gipfelkreuz ist ein Highlight des Kleinwalsertales – nicht nur für Blumenliebhaber!

Nach einer kurzweiligen Auffahrt mit der Kabinenbahn zur Bergstation, führt der Ausgang auf die Sonnenterasse der Walmendingerhorn Bahn. Von hier schlängelt sich der gut ausgebaute und leicht begehbare Weg Nr. 1 über 5 große Kehren bis zum Gipfel des Walmendinger Hornes auf 1999 Meter Meereshöhe.

Natürlich? Natürlich!

Auf dem sonnenverwöhnten Südosthang gedeiht auf unverfälschte Weise eine beeindruckende Anzahl an Bergblumen, von der Alpenküchenschelle bis hin zum Enzian. Der natürliche Alpenblumenlehrpfad führt an mehr als 130 Pflanzen- und Blütenfamilien, jede mit einer kurzen Beschreibung versehen, vorbei. Dabei wird die einzigartige Artenvielfalt der Pflanzen entlang des kurzen Weges von der Bergstation zum Gipfelkreuz übersichtlich beschrieben und erklärt.

Hoch über dem Kleinwalsertal

Am Gipfel angekommen, wird man mit einer der schönsten Gipfelaussichten im Kleinwalsertal belohnt. Während die Hänge des Walmendingerhorns Richtung Süden zumeist einen flacheren und sonnendurchfluteten Charakter aufweisen, fallen die Berghänge nördlich, steil und schattig ins Schwarzwassertal ab. Im Norden besticht das traumhafte Panorama auf den bizarren Hochifen und das eindrucksvolle Gottesacker-Plateau. Südlich kommt man in den Genuss eines phantastischen Ausblickes in das Wildental, das Gemstl- und Bärgundtal. Auf der gegenüberliegenden Seite sind die felsigen

Gipfel des Elfers und Zwölfers zu bewundern. Am Ende des Kleinwalsertales dominiert der große Widderstein das Bergpanorama.

Nach ausgiebigem Gipfelgenuss führt der überschaubare Abstieg bereits nach kurzer Zeit zurück zur Bergstation der Walmendingerhorn Bahn. Hier laden die Gipfelstuba – ein stilvoll eingerichtetes Restaurant in der Bergstation oder die Sonnenterasse der Gaststätte zur gemütlichen Einkehr.

Bitte beachten Sie:

Die meisten Alpenblumen sind selten oder gar gesetzlich geschützt! Einige davon sind giftig! Bitte pflücken Sie aus Rücksicht auf die Umwelt keine Blumen oder Pflanzen. Abkürzungen bergen oftmals Gefahren und sind eine Belastung für die Tier- und Pflanzenwelt und der Weideflächen abseits der Wanderwege. Bitte bleiben Sie aus eigenem Interesse und aus Rücksicht auf die Umwelt auf den markierten, beschilderten Wanderwegen!

Tipp:

Für Blumenliebhaber die mehr über die Pflanzen entlang des Weges erfahren möchten, ist ein eigens gemachter Blumenkalender der Bergbahnen erhältlich. Dieser ist an den Kassen zu erwerben oder online aufrufbar.

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer (rot)
Gehzeit: ca. 1,5 h

Sie bevorzugen leichtes Genusswandern bergab, lieben es blumen- und aussichtreich? Dann ist dieser gut ausgebaute Abstieg genau das richtige für Sie!

Nach Ankunft an der Bergstation lohnt es sich etwas zu verweilen und die alpine Atmosphäre in vollen Zügen zu genießen. Den kleinen Abstecher zum Gipfel und ein Besuch der Aussichtplattform sollte man sich nicht entgehen lassen. Der Abstieg ins Tal beginnt unterhalb der Seilbahn Station und führt auf einer gut ausgebauten Alpstraße leicht bergab zur ersten Kehre. Von hier aus geht es nach rechts, in die sonnigen Südhänge des Walmendingerhorns.

Aussichtsreicher Genuss

Oberhalb der Alpstraße sind unzählige Lawinenverbauungen zu bestaunen, die im Winter das Skigebiet und die Gemeinde Baad tief unten im Tal vor Lawinen schützen sollen. Richtung Süden öffnet sich eine panoramareiche Aussicht auf das hintere Kleinwalsertal und den alles dominierenden Widderstein am Ende des Tales.

Nach kurzer Zeit erreichen wir zunächst eine und kurz darauf eine zweite Weggabelung. Geradeaus führt der Weg zur oberen Lüchlealp – einer Sennalpe auf der Berg- und Alpkäse hergestellt wird und natürlich gekostet werden kann. Wir folgen der Wegbeschilderung jeweils Richtung Stutzalpe – Mittelberg nach links.

Wildromantisch ins Tal

Von hier führt, der nun etwas schmaler und naturnaher werdende Weg weiter über blumige Bergwiesen bergab. Aufgrund der sonnigen Lage gedeiht hier eine überwältigende Vielfalt an seltenen Alpenpflanzen. Die ersten Bergfichten spenden in der Sommerhitze angenehmen Schatten. Von mancher Stelle aus, kann man bei einem Blick zurück zum

Gipfel die Aussichtsplattform an der Seilbahn Bergstation erkennen. Nachdem wir im Abstieg einige Wasserläufe überquert haben geht es nun etwas steiler bergab ins Tal.

Kurz vor der Stutzalpe trifft man erneut auf die breitere Alpstraße, die wenige Meter darauf nach links abbiegt. Hier lädt die Stutzalpe zur gemütlichen Einkehr. Wer dem Weg weiter Richtung Mittelberg folgt, trifft bereits nach kurzer Zeit auf das Gasthaus Bühlalpe, einer weiteren charmanten Einkehrmöglichkeit. Von der Bühlalpe aus wird der Abstieg noch einmal ein wenig abschüssiger und waldiger bevor er auf den letzten Metern über eine asphaltierte Straße nach Mittelberg zur Talstation der Seilbahn führt.

Tipp:

Wer mit der Gondel zum Walmendinger Horn auffährt, sollte unbedingt die Aussichtsplattform mit dem gläsernen Panoramaaufzug besuchen! In vieler Hinsicht ein Erlebnis, dass man sich nicht entgehen lassen sollte!

Gut zu wissen:

Der Abstieg befindet sich auf der sonnigen Südseite des Walmendinger Horns. Schattige Wegstrecken findet man hauptsächlich erst in den Tallagen vor. Deshalb sollte unbedingt auf ausreichend Sonnenschutz geachtet werden, gerade beim Urlaub mit Kindern oder wenn man plant etwas länger auf einer der gemütlichen Sonnenterassen zu verweilen!

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer (rot)
Gehzeit: ca. 45 Minuten

Der Geruch frischer Bergwiesen, das beeindruckende Bergpanorama und der Geschmack von echtem Bergkäse, garantieren eine erlebnisreiche Wanderung für Genießer!

Beim Erreichen der Walmendingerhorn-Bahn Bergstation sollte man sich unbedingt etwas Zeit nehmen um über den lehrreichen Alpenblumenlehrpfad zum Gipfel aufzusteigen. Anschließend ist es empfehlenswert, den Panoramaaufzug und die Aussichtsplattform zu inspizieren. Beeindruckt von der Vielzahl an außergewöhnlichen Ausblicken beginnt der Weg Nr. 2 – Richtung Obere Lüchlealp - unterhalb der Station. Nach einer breiten Rechtskehre führt der gut ausgebaute Alpweg bereits schon nach kurzer Zeit über die ersten, sonnigen Weideflächen der Sennalpe. An zwei Wegegabelungen vorbei, führen die Wegweiser weiter Richtung obere Lüchlealpe.

Eine Wanderung für die Sinne

Neben der bunten Blumenpracht kann man hier die saftig grünen Alpwiesen und auch den frischen Duft der Alpwirtschaft geradewegs riechen. Für das Auge geleitet uns das großartige Panorama ins hintere Kleinwalsertal, mit dem großen Widderstein an dessen Talschluss. Nach einigen Metern auf der gut befestigten Alpstraße erreichen wir die – auf 1.760 Metern gelegene – Sennalpe, hoch über dem Kleinwalsertal.

Die obere Lüchlealpe

Auf der Sonnenterrasse der unverfälschten Walser Alpe, bietet sich Dank Ihrer ansprechenden Lage ein besonders schönes Bergpanorama. Kulinarisch garantiert die Alpe mit Ihrem selbstgemachten Walser Bergkäse und vielen anderen Produkten heimischer Kost aus der eigenen Landwirtschaft, ein außergewöhnliches Erlebnis. Die Sennalpe ist mit 20 Milchkühen und 20 jungen Rindern beschlagen, die hier in den Genuss des Alpsommers und der frischen, mit Bergkräutern übersäten, Alpweiden kommen.

Je nach der individuellen Zielsetzung und der persönlichen Kondition kann nach einer genussvollen Einkehr in der oberen Lüchlealp zur Bergbahnstation zurück gekehrt, über die Stutzalpe nach Mittelberg oder über die Stierhofalpe nach Baad abgestiegen werden.

Gut zu wissen:

Wer aufgrund des zusätzlichen Gewichts oder aus Angst um den Käse an heißen Tagen verunsichert ist, ob der den Käse hier oben kaufen soll, muss das nicht tun. In der Nähe der Walmendingerhorn Bahn Talstation, auf dem Walser Wochenmarkt und bei einigen anderen Verkaufsstellen im Kleinwalsertal kann der „Walser Bergkäse“ auch im Tal gekauft werden. Hier bieten die „Walser Buura“ viele heimische Produkte wie selbstgemachte Wurst oder eben den Bergkäse zum Verkauf.

 

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